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ALI KHAN RADIOSHOW on 95.5 Charivari
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PRESSESPIEGEL / PRESS COVERAGE
"Ali ist die größte Nervensäge des Jahrhunderts, das hellsichtigste Schandmaul des Jahrzehnts und der treueste Despot den ich kenne. Immer unbequem, lieber unliebsam als angepaßt und unbeugsam, wenn´s ums Arschkriechen geht:Ali steht! Ein Moralist, aber ein gänzlich autonomer, ein Klischeebrecher, ein unangepaßter Radikaler, trotzdem ein Großfamilienmensch, unersetzlich und unerträglich - und es gibt nicht Wenige, die erst viele Jahre später die Tragweite seiner Aussagen begriffen. Manchmal noch nicht zu spät. Dieser verrückte bayrisch-persische Mensch ist einer der wenigen Männer mit Rückrat, Herz, warmer Seele und ganz, ganz alten ritterlichen Vorstellungen von Zusammenhalt, Integrität und Mut. In seiner Gegenwart outen sich viele der coolen Schwätzer unfreiwillig als Weicheier. Lisa Fitz
Ali Khan empfängt Paris Hilton. (A-Seitenblicke)
Eine Lesung mit Ali Khan? …doch das geht und zwar immer öfter, weil der Vielbeschäftigte mehr und mehr Spass daran findet, auf sein bewegtes Leben zurückzublicken.
Ali Khan-Musiker, Radiomoderator, TV-Night Talker, „Godfather of Talk“, “Deutschland`s proffesionellstes Enfant terrible“, „Großmeister des schwarzen Humors“, exzellenter Drummer und kaum ´domestizierbare´ Künstlernatur, hat seine Kindheitserinnerungen geschrieben.
Seine überaus plastische Erzählweise macht auch vor Selbstkritik nicht halt. Er badet sich im vergangenen Leid. Das Fublikum in Bergangebr badetev gern mit. Als Fazit seinerg erlebten Menschwerdung gibt er seine Lebenserfahrung preis. Er rät, sich vom eigenen ,,Ich“ zu befreien, dann kann man alles werden! Aber – wie lässt sich das bewerkstelligen?
Vielleicht erzählt er das beim nächsten Mal.
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Diverse Kritiken zu “Kruzifix!” Rockkabarett Ali Khan & Lisa Fitz
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Kritik
Kabarettist |
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Treffsichere Giftpfeile ins Herz der Scheinheiligkeit
Lisa Fitz und Ali Khan begeisterten – ausverkauftes Haus
… Originell, rasant, immer unter der klerikalen Gürtellinie tobte sie mit dem glänzend aufgelegten Ali Khan durch die himmlische Revolte. Und jeder Pfeil, den sie zielsicher Richtung Scheinheiligkeit, kirchliches und männliches Patriarchat abschossen, saß … … an die 900 Besucher wollten an dem Kruzifix-Abend dabei sein. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die bayrische Giftspritze und der persische Schutzengel zeigten sich in Hochform …
Passauer Neue Presse
“I bin a bayerische Madonna”
Lisa Fitz und Ali Khan haben in Haslach riesigen Erfolg mit dem Programm “Kruzifix”
Kabarett vom Feinsten – Begeisterungsstürme gab es für die Kabarettisten Lisa Fitz und Ali Khan in der proppevollen Haslacher Stadthalle
… Idee, Konzeption, Inszenierung und auch die Texte haben die beiden künstlerisch kongenial gemeinsam geschaffen ….
… Auf der Bühne sind sie dann ihre denkbar besten Hauptdarsteller …
… Wo Pointe auf Pointe folgt, wo Ironie und bitterböser Ernst einander abwechseln, fällt es schwer, Einzelheiten hervorzuheben …
… Ali Khan, der Meister des Schwarzen Humors, glänzte als zweiter Hauptdarsteller und Schlagzeuger auf der Bühne mit Klamauk, ernster Kritik sowie pantomimischer Darstellung …
Schwarzwälder Bote vom 25. März 1997
Eine himmlische Provokation
“Kruzifix” – Kabarett von Lisa Fitz und Ali Khan
Schrobenhausen 12. April 1996
Heidenspaß ums Himmelsreich
Der Heiligenschein wackelte nicht – Lisa Fitz und Ali Khan mit “Kruzifix”-Kabarett im Saalbau
Homburger Rundschau vom 1./2. Mai 1996
Maria und ihr Schutzengel Ferdinand auf anti-klerikalem Parforce-Ritt
Kabarett-Programm von Lisa Fitz und Ali Khan zwischen Schocktherapie und Comedy – Anrufer befürchteten Anstößiges
Hanau vom 24. Mai 1996
Lisa Fitz und Ali Khan: Religion ist nichts für Weicheier
Frauenpower in der Hanauer Stadthalle
Main Bote vom 29. Mai 1996
Heilige Maria mit teuflischem Humor
“Kruzifix! Nichts ist ihnen heilig!”: Lisa Fitz und Ali Khan zu Allerheiligen in der Heilbronner Harmonie
Heilbronner Stimme vom 04. November 1996
Polemik und Pathos – Makabres und Musik
Einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Frömmelei, Klerus und Katholizismus boten Lisa Fitz und Ali Khan
Main Post vom 29. November 1996
Bayerische Urviecher rüttelten am Kruzifix
Lisa Fitz und Ali Khan mischte Kirchengeschichte im “Kulturhaus Osterfeld” auf
Pforzheimer Kurier vom 18. Oktober 1996
Ein himmlisches Kabarettspektakel
Lisa Fitz, Ali Khan und drei Musiker im Bietigheimer Kronenzentrum
Bietigheimer Zeitung vom 26. April 1997
Zynisch, schlagfertig und a bisserl fies
Lisa Fitz und Ali Khan und ihre drei (B)-Engel im ausverkauften ZaP
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 29. April 1997
Die Lust am Leben ist heilig
Deftig, böse und unterhaltsam
… Ali Khan, der in seinem Engelskostüm an einen Disney-Albatross mit Knieschonern erinnert, knallt Sätze ins Publikum wie MG-Salven. Dem attraktiven Himmelsduo bleiben weder Papst noch Zölibat heilig … Lisa Fitz und Ali Khan boten in Haslach Kabarett wie es sein soll: deftig, direkt, witzig, böse, satirisch – und sehr unterhaltsam …
Mittelbadische Presse 25. März 1997
Probleme im Himmel hausgemacht
Chef läßt sich nicht blicken. Lisa Fitz, Ali Khan und ihre Truppe mit Spitzen-Kabarett
Villinger Anzeiger vom 02. Juni 1997
“Ein richtiger Mann ist ein richtiges Arschloch”
Feinsinnige Ironie und entwaffnende Ehrlichkeit Lisa Fitz und Ali Khan begeistern Stadthallen-Publikum mit sprudelndem Witz
Erdinger Anzeiger vom 06. Dezember 1996
Religion is´ wohl nix für rechte Weicheier
Lästerluder Lisa Fitz und ihr Ali Khan bringen in der IGS Publikum auf Touren
… schonungslos prangert die Alpen-Walküre mit bekanntem dialektalen Wortwitz die Boshaftigkeit der Menschheit an. Gemeinsam mit Ali Khan hält sie ihrem Publikum den Spiegel vor, entlarvt Verlogenheit und doppelte Moral, respektlos, ausweglos, bodenlos, aber nie niveaulos …
Neue Presse Hannover vom 16. Juni 1997
Heilige Nachgeburt
Lisa Fitz und Ali Khan begeistern beim Kampnagel-Festival mit “Kruzifix”
… Ali Khan, nebenbei sein Können als virtuoser Rockmusiker unter Beweis stellend, als gefallener Engel: mit kunstvoll herausgestrecktem Oberkörper gockelt er, zum Supermacho mutiert, über die Bühne. “Jeder Glaube ist ein repressives Herrschaftsinstument ” …
… Lisas Fitz ist ein Feuerwerk. Anarchistisch und erotisch, stark und mit einigem Charme bringt sie ihre Botschaft über …
die tageszeitung vom 26. Mai 1997
Lisa Fitz und Ali Khan: knallharter Kreuzzug
… wunderbar, wie sich dabei die goldgewandete Lisa Fitz mit blau-weissem Schleier als resolute Mutterfigur präsentiert …
… als ihr Lieblingsschutzengel Ferdinand, der außendienstmäßig auf der Erde unterwegs ist, einfliegt werden allerdings etwas härter Geschütze aufgefahren …
Süddeutsche Zeitung 18./19. Oktober 1997
Treffsichere Giftpfeile ins Herz der Scheinheiligkeit
Lisa Fitz und Ali Khan begeisterten – ausverkauftes Haus
… Originell, rasant, immer unter der klerikalen Gürtellinie tobte sie mit dem glänzend aufgelegten Ali Khan durch die himmlische Revolte. Und jeder Pfeil, den sie zielsicher Richtung Scheinheiligkeit, kirchliches und männliches Patriarchat abschossen, saß … … an die 900 Besucher wollten an dem Kruzifix-Abend dabei sein. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die bayrische Giftspritze und der persische Schutzengel zeigten sich in Hochform …
Passauer Neue Presse
“I bin a bayerische Madonna”
Lisa Fitz und Ali Khan haben in Haslach riesigen Erfolg mit dem Programm “Kruzifix”
Kabarett vom Feinsten – Begeisterungsstürme gab es für die Kabarettisten Lisa Fitz und Ali Khan in der proppevollen Haslacher Stadthalle
… Idee, Konzeption, Inszenierung und auch die Texte haben die beiden künstlerisch kongenial gemeinsam geschaffen ….
… Auf der Bühne sind sie dann ihre denkbar besten Hauptdarsteller …
… Wo Pointe auf Pointe folgt, wo Ironie und bitterböser Ernst einander abwechseln, fällt es schwer, Einzelheiten hervorzuheben …
… Ali Khan, der Meister des Schwarzen Humors, glänzte als zweiter Hauptdarsteller und Schlagzeuger auf der Bühne mit Klamauk, ernster Kritik sowie pantomimischer Darstellung …Schwarzwälder Bote vom 25. März 1997
Eine himmlische Provokation
“Kruzifix” – Kabarett von Lisa Fitz und Ali Khan
Schrobenhausen 12. April 1996
Heidenspaß ums Himmelsreich
Der Heiligenschein wackelte nicht – Lisa Fitz und Ali Khan mit “Kruzifix”-Kabarett im Saalbau
Homburger Rundschau vom 1./2. Mai 1996
Maria und ihr Schutzengel Ferdinand auf anti-klerikalem Parforce-Ritt
Kabarett-Programm von Lisa Fitz und Ali Khan zwischen Schocktherapie und Comedy – Anrufer befürchteten Anstößiges
Hanau vom 24. Mai 1996
Lisa Fitz und Ali Khan: Religion ist nichts für Weicheier
Frauenpower in der Hanauer Stadthalle
Main Bote vom 29. Mai 1996
Heilige Maria mit teuflischem Humor
“Kruzifix! Nichts ist ihnen heilig!”: Lisa Fitz und Ali Khan zu Allerheiligen in der Heilbronner Harmonie
Heilbronner Stimme vom 04. November 1996
Polemik und Pathos – Makabres und Musik
Einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Frömmelei, Klerus und Katholizismus boten Lisa Fitz und Ali Khan
Main Post vom 29. November 1996
Bayerische Urviecher rüttelten am Kruzifix
Lisa Fitz und Ali Khan mischte Kirchengeschichte im “Kulturhaus Osterfeld” auf
Pforzheimer Kurier vom 18. Oktober 1996
Ein himmlisches Kabarettspektakel
Lisa Fitz, Ali Khan und drei Musiker im Bietigheimer Kronenzentrum
Bietigheimer Zeitung vom 26. April 1997
Zynisch, schlagfertig und a bisserl fies
Lisa Fitz und Ali Khan und ihre drei (B)-Engel im ausverkauften ZaP
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 29. April 1997
Die Lust am Leben ist heilig
Deftig, böse und unterhaltsam
… Ali Khan, der in seinem Engelskostüm an einen Disney-Albatross mit Knieschonern erinnert, knallt Sätze ins Publikum wie MG-Salven. Dem attraktiven Himmelsduo bleiben weder Papst noch Zölibat heilig … Lisa Fitz und Ali Khan boten in Haslach Kabarett wie es sein soll: deftig, direkt, witzig, böse, satirisch – und sehr unterhaltsam …
Mittelbadische Presse 25. März 1997
Probleme im Himmel hausgemacht
Chef läßt sich nicht blicken. Lisa Fitz, Ali Khan und ihre Truppe mit Spitzen-Kabarett
Villinger Anzeiger vom 02. Juni 1997
“Ein richtiger Mann ist ein richtiges Arschloch”
Feinsinnige Ironie und entwaffnende Ehrlichkeit Lisa Fitz und Ali Khan begeistern Stadthallen-Publikum mit sprudelndem Witz
Erdinger Anzeiger vom 06. Dezember 1996
Religion is´ wohl nix für rechte Weicheier
Lästerluder Lisa Fitz und ihr Ali Khan bringen in der IGS Publikum auf Touren
… schonungslos prangert die Alpen-Walküre mit bekanntem dialektalen Wortwitz die Boshaftigkeit der Menschheit an. Gemeinsam mit Ali Khan hält sie ihrem Publikum den Spiegel vor, entlarvt Verlogenheit und doppelte Moral, respektlos, ausweglos, bodenlos, aber nie niveaulos …
Neue Presse Hannover vom 16. Juni 1997
Heilige Nachgeburt
Lisa Fitz und Ali Khan begeistern beim Kampnagel-Festival mit “Kruzifix”
… Ali Khan, nebenbei sein Können als virtuoser Rockmusiker unter Beweis stellend, als gefallener Engel: mit kunstvoll herausgestrecktem Oberkörper gockelt er, zum Supermacho mutiert, über die Bühne. “Jeder Glaube ist ein repressives Herrschaftsinstument ” …
… Lisas Fitz ist ein Feuerwerk. Anarchistisch und erotisch, stark und mit einigem Charme bringt sie ihre Botschaft über …
die tageszeitung vom 26. Mai 1997
Lisa Fitz und Ali Khan: knallharter Kreuzzug
… wunderbar, wie sich dabei die goldgewandete Lisa Fitz mit blau-weissem Schleier als resolute Mutterfigur präsentiert …
… als ihr Lieblingsschutzengel Ferdinand, der außendienstmäßig auf der Erde unterwegs ist, einfliegt werden allerdings etwas härter Geschütze aufgefahren …
Süddeutsche Zeitung 18./19. Oktober 1997
Teuflischer Kreuzzug für das Gute
Lisa Fitz und Ali Khan mit bösem und knallhartem Kabarettprogramm in der Badner Halle
Badisches Tagblatt vom 19. Oktober 1996
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»Fegefeuer der Bösartigkeit«
“Kruzifix!” – Bajuwarische Giftspritze und persischer Schutzengel in Hochform
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Mittelfränkische Zeitung – zu “Kruzifix!” Rockkabarett Ali Khan & Lisa Fitz
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Kritik
Kabarettist |
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Das güldene Telefon auf dem Schreibtisch klingelt schrill. “Heilige Maria, Mutter Gottes im Himmel – Grüß Gott”, meldet sich die heilige Maria, Mutter Gottes im Himmel. Dieser Himmel ist ein bayerischer. Und die Mutter Gottes ist eigentlich die Lisa Fitz. Nichts ist der scharfzüngigen Powerfrau in ihrem aktuellen Programm “Kruzifix!”, das am Freitag im ausverkauften Ansbacher Onoldiasaal zu sehen war, heilig. Am allerwenigsten das Scheinheilige. Unbarmherzig wirbelt die bajuwarische Giftspritze den klerikalen Staub der letzten Jahrhunderte auf, entlarvt das hohle Pathos oder – auf gut bayerisch – “des dumme Schmolz” des religiösen Fanatismus´ und nimmt kirchliches wie männliches Patriarchat auf die Schippe.
Gemeinsam mit Ali Khan, ihrem Ex-Lebens- und noch immer Bühnenpartner, schürt die Fitz ein Fegefeuer der blasphemischen Bösartigkeit, der Skurrilitäten und frech-frivolen Wortwitze. Das ist musikalisches Comedy-Kabarett vom Feinsten: Himmlisch schräg und höllisch schrill.
Die Jungfrau Maria ist ganz schön sauer. Weil die da unten nämlich ihren Sohn abhängen wollen. Wegen der Religionsfreiheit im Unterricht sollen die Kruzifixe raus aus den Klassenzimmern: “So a Schmarrn”; zetert die Mutter Gottes und wedelt ungehalten mit ihrem güldenen Madonnenfummel. Wo doch das Kruzifix der weiß-blau Nerv von Bayern ist und so unausweichlich wie die Weißwurscht. Maria zieht den Mund schief, die Augenbauen hoch und flucht kräftig. Mit urbayerischem Charme. Sie hat´s ehrlich nicht leicht: Der Sohn ist aus dem Haus, der Chef überall und nirgends, und der Josef, naja, der ist eigentlich gar nix.
Auch das himmlische Federvieh wird immer frecher. Statt ordentlich zu frohlocken, greifen die niedlichen Erzengel (Reinhold Hoffmann, Tommi Amper und Sinisa Horn) lieber zu E-Gitarre und Keyboard. “Highway to hell” schallt´s durch die göttlichen Sphären. Außerdem muß sich die Maria ständig mit dem Luzifer rumärgern und obendrein auf den lispelnden Heiligen Geist aufpassen, der sich immer wieder einmal verfliegt. Ein Glück, daß es noch ihren Lieblingsengel Ferdinand (der bayerisch-persischen Kabarettist und Schlagzeugvirtuose Ali Khan) gibt. Der ist ein echter Schutzengel – manchmal allerdings ein besoffener. Dann kann´s passieren, daß er sich in einem Gänseschwarm verheddert oder gegen ein DC 10 knallt. Daß der Ferdl gern ein paar Weißbier´ zischt, ist allerdings nur zu verständlich. Das Schutzengel-Dasein ist nämlich ein echter Knochenjob, nur was für Hartgesottene. Den Tag vorauszuplanen ist nicht drin, weil die Leute ja erst zu beten anfangen, wenn ihnen das Wasser bis zum Halse steht oder sie hilflos in der Eiger Nordwand hängen. Ganz schön stressig also und gefährlich obendrein. Erst kürzlich wurde ein Geflügelter zerquetscht, der versehentlich auf den Stuhl von Herrn Kohl geriet: “Schon der sechste derbatzte Schutzengel in seiner Regierungszeit”, beklagt sich die Madonna.
Als der Ferdl diesmal zerzaust und mit rosa Skibrille ins Himmelstor einflattert, schiebt er den apokalyptischen Blues. Alles sei so schlimm auf der Erde, jammert er, die Menschen unverbesserlich bescheuert. Dem Ferdinand hängt das ewig Gutsein einfach zum Hals raus. Weil´s ja eh nichts bringt und die Menschheit es ohnehin nicht verdient habe. Ein richtiger Widerling will der Ferdl werden, also flugs die Flügelchen gegen einen höllischen roten Anzug eingetauscht. Cool und gemein, das ist seine neue Devise.
Ali Khan, Meister der verbalen Überraschungsangriffe, schneidenden Sprachwitzes und des ordnenden Griffs zum besten Stück, läuft dabei zur Hochform auf, balanciert als männlich-markanter Macho zwischen Klischee, Klamauk und Kritik.
Maria, keine “gute Pute”, sondern ausgefuchste Trickserin und obendrein Feministin, will sich den Ferdl zurückerobern – verkleidet als Fürstin der Hölle, Personifikation des Bösen. Ein Augenschmaus, wenn die Fitz im samtenen Gewand durch den Zuschauerraum schreitet. Eine Maske verbirgt das Gesicht, die Hahnenfeder wippt am Hut, ein leises Hinken verrät den Pferdehuf. Noch nie was Mephisto so geheimnisvoll und so sinnlich. Der Genrewechsel vom Kabarett-Ulk zum ernsten Theater ist gewagt, doch er gelingt.
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“Bitterböser Bub”
“Das Multitalent pflegt den Nimbus des bitterbösen Buben, liebt das Image als Macho und Despot und gefällt sich in der Rolle des Enfant terrib- le. Er kultiviert das Obszöne, pöbelt wüst.” “Das ist eine ganz neue, sehr ei- genständige Form des musikalischen Kabaretts.” |
Esslinger NachrichtenKabarettsolo “BombenStimmunung” von & mit Ali Khan
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“Das Multitalent pflegt
den Nimbus des bitterbösen Buben, liebt das Image als Macho und Despot und gefällt sich in der Rolle des Enfant terrib- le. Er kultiviert das Obszöne, pöbelt wüst.” “Das ist eine ganz neue, sehr ei- genständige Form des musikalischen Kabaretts.” |
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“Der SpeziAli” war jenseits von Gut und Böse”
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Eichstätter Zeitung
Kabarettsolo “BombenStimmunung” von & mit Ali Khan |
Kritik
Kabarettist |
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“Die Operation war ein Kabarett
der alten und harten Schule.” “Im Keim ersticktes Lachen, Selbsterkenntnis für das Publikum und für den Kabarettisten selbst.” “Was die Sprachgewaltigkeit angeht, da ist Khan schon einmalig!” |
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Ein “Luxusabend”
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Gloria`s Night
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Kritik
Musiker |
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Wie die “Jungfrau zum Kinde” bin ich mal wieder durch Kultur-News an diese Theaterkarten gekommen. Das Vollmarhaus ist mir von anderen Veranstaltungen bekannt und ich mag es sehr. Es freut mich auch, dass mich meine liebe Kollegin und Freundin Astrid zu dem Event begleitet. Der Name GLORIA GRAY ist mir vom Lesen her schon irgendwie bekannt, doch verbinde ich damit nur Travestie und sonst wenig. Nach diesem Abend steht nun ein Gesicht hinter diesem Namen, das nun schon 15 Jahre Bühnengeschichte schreiben kann.
Wir werden vom Confrénciere “Mn. Etienne” in den Saal begleitet und er kündigt uns auch das allseits bekannte “Busenwunder aus dem Bayerischen Wald”, das “Vollweib” oder die “Barbarella aus München” an und wir müssen schon bei ihrem Auftritt die Luft anhalten. Wirklich stilvoll und mit viel Überzeugung gemacht. Eine Schönheit mit knapp zwei Metern steht vor uns mit einem Körper, wo wohl jedem – Männchen wie Weibchen – das Wasser im Mund zusammen läuft. Die Taillie wie Barbie und der Busen wie Dolly Dollar – alle Achtung, doch die Rechnungen des Schönheitschirurgen möchte ich nicht haben – der konnte sich dafür bestimmt ein Häuschen bauen !
Mit von der Partie ist Ali Khan – der Ex von Lisa Fitz, also an große Frauen gewohnt – und singt sowohl das Ankündigungslied und beehrt uns danach noch mit seinen Schlagzeugkünsten.
Auch lernen wir Patrizia Blanco – ja die, von “dem” Papa – die ihr erstes Engagement hat und über eine wahnsinns Blues- und Jazzstimme verfügt. Leider ist ihr Strech-kleid für den schönen, massigen Körper etwas ungeschickt gewäht, doch wenn die Kleine ihr “I am, what I am” trällert, vergißt man alles um sich herum – alle Achtung, doch das Mädel hat echt Musik im Blut und Feuer im A… (sorry, ich ließ mich mitreißen !). Der fünfte im Bunde – denn natürlich war “Mn. Etienne” immer mit am Set und auf der Bühne, zum Glück durch seinen neonroten Schopf auch nie zu übersehen – war Mandy Mitchel aus Cannes, der Stars wie Liza Minnelli, Shirly McLane und Tina Turner gekonnt und showecht imitierte. In der Pause wollten wir den gemütlichen Theatersaal gar nicht verlassen – nur um das schönste Clo der Münchner Theaterszene zu besuchen – denn das Ambiente in dem kleinen Raum ist einfach zu nett – eben echt plüschig.
Im zweiten Teil der Show bekam man dann etwas mehr von der “echten” Gloria zu sehen – zumindest da, wo sie Einblick gewährt. Im schlichten schwarzen Abendkleid und ohne Perücke singt sie die “Hommage an den Tod” – Ludwig Hirschs “Großer schwarzer Vogel” mit ehrlicher Betroffenheit.
Auch im Folgeteil wird sie von ihren “Mitstreitern” unterstützt und es ist ein rundum gelunges Programm. Der Abgang – wie der Auftritt -, spektakulär gestaltet durch den Gesang von Ali Khan, ist einer großen Bühnenkünstlerin würdig. |
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For those who want to rock`n funk !
Ali Khan mit seiner gleichnamigen Band im Münchner Theater im Schlachthof. |
Kritik
Musiker |
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Niemand , der den Nighttalker Ali Khan aus dem Fernsehen kennt, kann behaupten, er wäre ein “einfacher” Typ. Wer ihn jedoch live auf der Bühne mit zwei Schlagzeugen und von einer wahren Wundertruppe begleitet erleben durfte, versteht ihn sofort und beginnt ihn und seine “Message” zu verstehen und lieben. Ohne Schnörkel, aber mit viel Gefühl und Virtuosität zieht er und seine Band einen gekonnten musikalischen Bogen durch die Rock & Funk Äras von den 70ern bis zur Ggegenwart.Herzhaft erfrischend und wohltuend ist die gesammte Art der Show , die eine der wenigen Bühnenperformances ist, die den Namen “Entertainment” wirklich verdient. Wer posende Rocker und schmachtendes gehiphoppe satt hat, wird hier in Zukunft seine Heimat finden.
Ein großartiges Konzert ” for those who really want to rock !” |
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Singen und sterben lassen
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(SZ München, 24.9.2004)
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Kritik
Musiker |
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Die Wiesn-Kapelle “Münchner Zwietracht” exportiert bayerische Kultur in die ganze Welt
Schunkeln war den Gästen des Oktoberfestes neu. Das saßen sie dicht an dicht, die Frauen in Dirndln, die ihnen der Otto-Versand gestellt hatte, und wagten nicht, sich einzuhaken. Nahmen lieber ein paar Schluck von dem Gebräu aus Bayern – so viel sie wollten, denn Essen und Trinken war “all inclusive”. Und schauten zur Bühne, wo die ebenfalls importierte Oktoberfest-Band, die “Münchner Zwietracht”, die Sache mit dem Schunkeln erklärte, wie sie es im Ausland meistens tun muss. So wogten bald 2000 Koreaner im weiß-blau-dekorierten Hilton-Hotel Seoul hin und her. “Erstaunlicherweise sogar ohne Musik”, berichten die Zwietracht-Gründer Wolfgang Köbele und Karl Eichinger.
In München braucht es keine Worte, sondern das “Kufstein-Lied”. Nach Seoul und dem “German Alps Festival” in New York machen die sechs von der Zwietracht Zwischenstation daheim, im Hippodrom, wo sie – nun im siebten Jahr – zur Wiesn täglich von 17.30 bis 22.30 Uhr spielen. Mit der Schunkelei gegen 19 Uhr schlägt die Party-Lage um. Kurz vorher war noch Luft im Jugendstil-Zelt für Fernseh-Kai Pflaume mit einer Liebesüberraschung. Jetzt beim Kufstein-Jodler bietet die pendelnde Menge erste stimmungsvolle, obschon schwer zu fokussierende Motive für die Foto-Mädchen. Die Zwieträchtigen steuern von ihrem Bühnen-Horst aus: anfangs Alpenländisches, solange sie noch Teller auf den Tischen erspähen, je später der Abend desto mehr Mitgröhl-Hits. “Man muss die Mechanismen des Oktoberfests kennen”, sagt Köbele, der Bassist mit Leopardenprint-Wadlwärmern, “du kannst das Publikum sterben lassen oder so spielen, dass es in einer Stunde das Zelt zerlegt.” Was nicht im Sinne des Wirtes Sepp Krätz ist – wer tanzt, trinkt und isst nicht. Jedes “Prosit der Gemütlichkeit” bedeutet 600 Maß mehr, und so ruft es Sänger Karl Eichinger alle vier Lieder aus. “Eine Dienstleistung”, sagt Ali Khan, TV-Moderator und Rock-Schlagzeuger, der für seinen Schulfreund Karl in der Zwietracht recht unerkannt und unterfordert trommelt.
Die Zwietracht hat (anders als andere Wiesn-Musiker) 50 eigene Songs, einen Weltrekord (Auftritte bei drei verschiedenen Grand-Prix’) und fünf Klingeltöne (etwa “Moos hamma” mit dem Schneider aus München), aber zu ihrer Hymne sollte sie das Lied von Slavo Avsenik küren, das sie jetzt im Hippodrom trällern: “Es ist so schön, ein Musikant zu sein, mit frohen Liedern ziehen wir um die Welt.” Vor 15 Jahren schon war Köbele mit der Helmut-Högl-Band beim zweitgrößten Oktoberfest im brasilianischen Blumenau und entdeckte den Forró. Musik, die sehr alpenländisch, nur rhytmischer klingt. Das wollte er auf Bayerisch machen, gründete mit Eichinger die Zwietracht, und bald spielten sie als selbst ernannte “populärste Wiesn-Kapelle der Welt” auf Oktoberfesten – gut 3000 gibt es – rund um den Globus. Sie zeigten Brasilianern bei einer Tournee mit Fallschirmspringern und Sambatänzern den Ententanz und Hawaiianern, wie man Semmelknödel dreht. Heuer reisen die Heimat- und Schlagerexporteure noch nach Wien, Luzern und nicht zum ersten Mal durch Mexiko. “Da trittst du auf, in Lederhosen, spielst ‘Rosamunde’, und die Leute kriegen glasige Augen. Dann sagt einer, der vor 60 Jahren ausgewandert ist: “Servus, i bin da Willi aus Rosenheim.” Auch Schunkeln kann man dort noch, sagt Eichinger und schüttelt den Kopf: “Die ganze Welt ist ein Bierzelt.”
Verantwortlich: Franz Kotteder / Redaktion: Michael Zirnstein /Foto: Volker Derlath |
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Leute und Medien
„Big Brother – Die Entscheidung“: Sechs neue Promis und eine harte Live-Challenge! Das letzte Promi-Team zieht ein. |
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Die Big Brother-Promi-Wochen neigen sich dem Ende zu. Zum letzten Mal zieht ein VIP-Team für eine Woche in die Luxusvilla des TV-Dorfes: Schlagerpaar Cindy & Bert („Immer wieder Sonntags“), Ex-Boxweltmeister René Weller, Schauspielerin Cornelia Corba („Rote Meile“), Radio Charivari-Kultmoderator Ali Khan und Ex-Big Brother-Bewohner Harry. Doch bevor die sechs neuen Stars einziehen können, müssen die alten VIP-Gäste Naddel, Werner Böhm, Stev Theloke, Sven-Oliver Buder und Natalie das Dorf verlassen. Fraglich ist, ob Werners Ehefrau Susanne ihren Gatten abholen wird. Der hat nicht nur Naddel nachts angefummelt, sondern sich obendrein noch in Bigamie begeben und Nadja Abdel Farrag geheiratet!
Harte Live-Challenge für René Weller
Kaum ist er bei Big Brother dabei, schon wird René Weller auf eine harte Probe gestellt. Gegen Bewohnerin Nina muss er zur Live-Challenge „Traverse“ antreten. In 30 Metern Höhe müssen die beiden nacheinander an Eisenstangen Fähnchen einsammeln. Wer am schnellsten die Fähnchen beisammen hat, gewinnt 5.000 Euro. |
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.Einfühlsamer psychologischer Beistand
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Kritik
Moderator TV |
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.. ist von der Ali Khan Show auf dem Lokalsender tv.münchen (mo-fr.23.15) nicht zu erwarten.
Hart, brutal, laut und unverschämtgibt sich Nighttalker und Kabarettist Ali Khan, der seinen Zuschauern gerne ein “Ruf an Du Sau!” entgegenschmettert.Die bis zu 8000 pro Abend anrufenden “Langweiler” schreckt der rüde Ton nicht.Auch Promis trauen sich ins Studio, um über Schweiß, Penisverlängerungen oder Herbstmüdigkeit zu beratschlagen. Und das bereits seit über 5 Jahren. |
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Über 800 Stunden Live-Moderation machen Ali Khan zum Talk-Papst Deutschlands. Mit Liebe durchbricht er die Regeln der Political Correctness…
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unicompact |
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Ein befreiendes Gespräch von Ali Khan:
Die Ali Khan Show ist eine Call-In-Show.
Was reizt Dich an diesem Format? Meine Sendung ist die einzig wahre Live-Show in Deutschland. Da ist wirklich nichts vorbereitet. Ich habe jeden Abend Premiere oder man könnte es auch Stegreiftheater nennen. Am Anfang war das echt hart. Manchmal konnte ich nicht mehr schlafen, weil ich im Traum weiter telefoniert habe. Die Medien sind eines der begehrten Berufsfelder. Wie siehst Du als Insider diese Entwicklung?
Das stimmt schon. Leider sind in den Medien dementsprechend viele Leute beschäftigt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Dieses „Hallo, wir machen heute eine Rateshow“, das ist kein Fernsehen. Das ist Blödsinn! Oder die Knaben, die um die Mülltonne rumlaufen und vom Ghetto singen, um schließlich in Baden-Württemberg zu wohnen. Das kannst Du vergessen.
Wie wichtig ist Dir Deine Karriere?
Zwischen 30 und 40 laufen alle dem Geld hinterher. Ich habe das schon ein bißchen abgelegt. Ich habe viele kleine abgeschlossene Karrieren hinter mir. Auch sind mir die Weiber und die großen Autos heute nicht mehr so wichtig. Und dahin, wo wir uns alle treffen, kann ich sowieso nichts mitnehmen. Was mich aber wirklich umbringt, ist Lieblosigkeit. Wenn man etwas lieblos macht, kommt nichts raus dabei. Wenn’s nur um das Geld geht, wird vieles nur hingerotzt. In Deiner Show gehts manchmal auch etwas ruppiger zu. Absicht oder Naturell?
Ich will natürlich emotionalisieren und polarisieren. Ich will nicht, dass die Zuschauer kalt vor dem Bildschirm sitzen. Übrigens kann man die Anrufer sehr leicht kategorisieren. Eigentlich eine erschreckende Erkenntnis. Die Geschichten der Menschen ähneln sich alle sehr. Bekommst Du ein Gespür für Deine Anrufer? Ja. Oft erkenne ich schon an den ersten Worten, welche Geschichte sich nun entwickeln wird. Schon allein deshalb breche ich manche Gespräche abrupt ab. Dabei ist vieles auch Show, reine Unterhaltung. Der Anrufer, der vor einem halben Jahr aus der Leitung geflogen ist und sich jetzt unheimlich freut, dass er wieder durchgekommen ist, fliegt gleich nochmal raus. Wie charakterisiert sich Ali Khan?
Ich bin ehrgeizig, labil und neugierig. Mich interessieren all die kleinen Dinge, woran man den ganzen Kosmos ablesen kann. Auch die Ali Khan Show ist ein Zeitdokument. Wenn wir heute eine Videokassette meiner Show aus dem 15. Jahrhundert einlegen könnten, würdem wir sehen, wie die Menschen damals waren, was sie gemacht und gesprochen haben. Eine Welt im kleinen. Was die Leute sagen und vor allem, was sie nicht sagen, ist unheimlich spannend. Das versuche ich, durch meinen Filter sichtbar zu machen. In Deiner Show verteilst Du jedenfalls keine Streicheleinheiten.
Naja, wir haben auch ganz harte Dinger, wo man zwölf Pferde runterbremsen muss, wie zum Beispiel Telefonsex. Auch ruft manchmal einer an, der im Rollstuhl sitzt. Das merkt man natürlich nicht sofort. Aber dann kann ich nicht sagen: So, jetzt machen wir ein Gespräch für Behinderte. Schließlich hat auch der ein Recht darauf, verarscht zu werden. |
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»Ali Khan « – Vielseitiger Powermann: Als Nighttalker reißt er die Klappe auf, als Rock-Schlagzeuger haut er auf den Lukas
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Porträt “city news München” – Doris Krieger : (Juni1998)
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Kritik
Moderator TV |
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Ali ist ein Süsser: In seiner Jackentasche stecken Gumnmibärchen, beim Italiener bestellt er Zuppa Romana – so weich, wie der Kern unter der rauhe Schale? Seine provokanten Aktionen und Sprüche bringen ihn regelmäßig Ärger mit Obrigkeiten aller Art ein. Macho-Posen hat er perfekt drauf. Doch in Talkshows geht er gern mit der These: “Alle Männer sind Waschlappen”, für die er um Argument nicht verlegen ist. Die Rolle “selbst Promi” ist einigermaßen neu für ihn – bisher wurde er hauptsächlich als Sideman von Lisa Fitz wahrgenommen. “Was ich tu, das tu ich mit ganzem Herzen”, sagt er über seine künstlerische Zusammenarbeit mit ihr. Momentan hängt sein Herz an seinem Nighttalk auf tv.münchen, einem Format, das er bundesweit für einzigartig hält. Da sieht er sich als “Filter” für das, was die Anrufer ihm erzählen – und die Sendung als aussagekräftigen Spiegel der Zeit. Neuerdings talkt er auch im Radio.Nicht zuletzt ist Ali Khan aber auch Rockschlagzeuger und spielt am 6. Juni mit seiner Band “Red” im Schlachthof. Aber der Abend wird mehr Party als Konzert. “Ich werd blöd daherreden, was man heute Stand-up nennen würde”, meint Ali, der die “Comedy”-Welle nicht wirklich schätzt. Gut findet er Erkan & Stefan, die an dem Abend einen Gastauftritt haben werden. Ebenso Willy Michl, mit dem Ali eine liebevoll gepflegte Todfeidschaft verbindet. Außerdem würdigt Lisa Fitz ihren Ex-Gatten mit dem Song “Mein Mann ist Perser”. Ali Khan hat sich den Titel “The Godfather of Bad Taste” verliehen. Das steht ihm zu, findet er, wenn sich Michael Jackson “The King of Pop” nennen darf. Aber bei all dem plakativen Auftreten sieht´s innen viel differenzierter aus: “Wir leben ja in einer so vermarkteten Gesellschaft, daß es kaum noch möglich ist, sich selber zu finden. Man sucht seine Seele, und dann findet man etwas, wo schon ein kleinen “Boss”-Schild drauf steht. Für mich suche ich nach der Seele, wo “Ali” drauf steht. Nein, sogar noch tiefer, nach einem Gefühl, das gar kein Wort mehr braucht. Manchmal find ich´s, allein im Übungsraum, beim Schlagzeugspielen.”
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Münchner Merkur – Kultur 26/27.August 2006
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Interview
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Nämlich Jurymitglied bei Moosburger Rockfestival
Er ist eine der schillerndsten Figuren der Münchner Promiszene:
Gemeint ist Ali Khan, der sich nicht nur als Schlagzeuger und Moderator seiner eigenen Talksendung auf „Radio Charivari“ einen Namen gemacht hat., sondern auch als Münchner Faschingsprinz für Unterhaltung sorgte. Über seine umfangreichen Aktivitäten als Jurymitglied beim Vorentscheid der 24.Deutschen Rock -und Popfestival“ am 14.Oktober 2006 in der Stadthalle Moosburg und vieles mehr gab er FT-Mitarbeiter Stefan Jahnel Auskunft. Wie kommt es, dass Sie beim Moosburger Festival in der Jury sitzen?
Khan: Es ist für mich nicht das erste Mal, dass ich mich für eine Jury zur Verfügung stelle. Als Musiker macht es einfach immer wieder Freude, sich gute Bands live anzuhören.
Worauf achten Sie bei der Bewertung der Gruppen im Speziellen?
Khan: Darauf wie das ganze präsentiert wird Live -Musik muss sich in irgendeiner Form abheben. Es ist entscheidend, was auf der Bühne passiert, und dass es echt, ursprünglich und anders ist.
Sie sind ja selbst Schlagzeuger, ist das für Sie ein spezielles Kriterium?
Khan: Eine Band mit schlechtem Schlagzeuger bleibt eine schlechte Band. Ein guter Schlagzeuger bürgt für gute Rhythmen – aber ein Schlagzeuger ist auch weit mehr als eine Rhythmusmaschine. Er führt seine Band an, genau wie ein Dirigent.
Moosburg ist Ihnen nicht unbekannt?
Khan: Ich habe früher selbst einmal in der Stadthalle gespielt. Aber vor allem ist Moosburg ein richtiges Talent-Nest mit vielen Musikern, das unabhängig und weit genug weg ist von der großen Stadt. Denn, zumindest was Livemusik angeht , ist die in der so genannten Provinz oft um Klassen besser als die in der Großstadt.
Das Gespräch zum Wochenende
Wie steht es derzeit um Ihre eigenen musikalischen Ambitionen?
Khan: Ich arbeite im Moment hauptsächlich mit Sohn Nepo J. Fitz im Duett, genannt xxxband. Ansonsten werde ich mich auf eine noch ausstehende Schlagzeugsoloproduktion stürzen und mich vielleicht noch bei einer guten Band verdingen.
Das heißt, Sie bleiben auf der Schiene Radio-Moderator?
Khan: Ich bin da nur aus Versehen reingerutscht und habe Blut geleckt-
Diese Gefahr besteht bei Musikern immer. Einmal habe ich einen Bandbus gekauft und dann vier Jahre Umzüge gemacht. Als Musiker kann man aber aus Versehen durchaus mal eine Druckerei gründen oder auch eine psychiatrische Anstalt.
Welche Bedeutung hat für Sie das gewisse „Showelement“?
Khan: Eine ganz große. Mich rufen Leute in der Ali Khan Radio Show an, die sagen: „Spiel bitte mal das Lied , wo ein Junge in der Wüste steht und ein Hubschrauber vorbeifliegt“.
Wie das Lied heißt, wissen sie nicht, wie die Melodie geht auch nicht.
Die Identifikation läuft also über das Video. Was für Konserve das Video ist, ist für die Livemusik die Bühne. Man muss dort nicht den doppelten Salto bringen, aber man muss den Musiker kennenlernen.
Sie stehen aber mit einem Fernsehauftritt in der „Big Brother “- Containersendung und als Münchner Faschingsprinz wohl doch eher für den „doppelten Salto“ auf der Bühne des Lebens…
Khan: Meine Mutter kommt aus einer Südtiroler Bergbauernfamilie, mein Vater ist ein Edelperser. Wir machen alles bis zum Schluss und gemäß dem Motto:
“Don`t mess up with us!“(=leg dich nicht mit uns an).
Wenn ich etwas anfange, dann richtig. Dabei ist wichtig, es ernst zu meinen, mit dem was man tut – und als Radiomoderator braucht man auch nicht nur ein Mikrofon und ein tolles Studio.
Auch wenn man es ernst meint, ist es nicht ganz einfach, als Musiker Fuß zu fassen…
Khan: Viele gute Bands haben schlichtweg zu wenig Auftrittsmöglichkeiten.
Gerade da hoffe ich auf das Landes-Rockfestival.
Wie stehen Sie zu Mainstream – Musik?
Khan: Wenn alle das Gleiche machen, besteht die Chance, sich von der Masse abzusetzen und für sein Format zu kämpfen. Wir sind damals als Hippies und Rocker für etwas gestanden und haben uns das nicht abkaufen lassen. Oft ist es aber so, dass man erst sterben muss, um dann als „unser“ Helmut Fischer oder „unser“ Walter Sedlmayr zu gelten.
Einzig Dieter Bohlen jetzt schon das Publikum das er verdient.
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ALI KHAN & SEX – Cosmopolitan 2003
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In welchem Alter erlebten Sie Ihr erstes Mal. wo passierte es und wie war es?
Mit elf Jahren war ich bei einem Pfadfinder-Treffen und musste in Quarantäne, weil ich vom schlechten Wasser eine Infektion bekommen hatte. Ich war vier Wochen mit drei Jungs eingeschlossen. Eines Tages stieg ein blonder 16-jähriger Jüngling in mein Bett. Das war recht schön, ich musste nichts machen. Danach habe ich gebetet, ihn beschimpft und zu ihm gesagt: „Sauhund, was machst du da?”, weil ich dachte, ich habe eine Sünde begangen. Das erste Erlebnis mit einem Mädchen hatte ich mit 13 Jahren. Wir waren zwei Jungen und ein Mädel Wir waren bei ihr und es war ein ziemliches Gelache, weil ich sehr aufgeregt war und der andere sich nicht getraut hat. Ich dachte immer, es kommt gleich jemand rein. Entspannend und schön war es eigentlich nicht, sondern es musste einfach sein. Wie wurden Sie aufgeklärt? Ich bin in einer sehr offenen Familie aufgewachsen. Ich durfte immer Mädchen mit nach Hause bringen und so bin ich zwischen 14 und 20 Jahren eigentlich nur mit Mädchen im Bett gelegen und habe viel herumprobiert. Ich hatte aber immer Bezie- hungen über längere Zeit, nicht jeden Tag eine andere. Welche Rolle spielt Sex in einer Beziehung?
Eine gute Beziehung kann auch ohne Sex stattfinden. Mir ist jedenfalls ein gemein- samer Spaziergang lieber, als ein Rumgefummel, das keinem etwas bringt. Sex ist dann bereichernd, w enn die Partner ein gutes Verhältnis zu sich selbst haben. Aber er sollte nicht überbewertet werden. Verständnis. Vertrauen und vor allem die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren sind viel wichtiger. Welche Bedeutung hat er im Leben eines Singles? Eine zu große. Aber wahrscheinlich ist das Sexleben eines Singles prägender als das eines Liierten. Man ist allein und kann nicht immer, wenn man will, sondern muss sich mehr Mühe geben, charmanter sein – als in einer festen Beziehung, in der die Partner häufig darunter leiden, dass eine gewisse Nachlässigkeit einsetzt. In einer kurzen Beziehung hat man die Chance zu erkennen, wie man gern in einer längeren Beziehung mit jemandem zusammen leben und Sex praktizieren möchte- Gibt es Unterschiede zwischen Sex in einer Partnerschaft und Sex in einer
Affäre? Ich finde es arm, wenn jemand sagt: „So, mit der Frau habe Ich jetzt ein bisschen Spass und dann schieße ich sie ab.” Wenn ich mich mit einer Frau einlasse, kann alles passieren- Generell wird aber in eine Affäre viel zu viel hineinfantasiert. Dass der absolute Wahnsinn passiert, ist Wunschdenken. In einer guten Beziehung kann es mindestens genauso heiß zugehen. Wann ist Sex guter Sex? Was guter Sex ist. habe ich erst in den vergangenen zehn Jahren kennengelernt. Wenn man weiß, was man kann und sich selbst gern hat, dann kann man sich auch artikulieren und sagen oder zeigen, was man möchte. Guter Sex ist, wenn gut kommuniziert wird, wenn Offenheit auf Offenheit trifft. Wann ist Sex schlechter Sex?
Wenn man Sex auf Körperlichkeit und Geschlechtsteile reduziert.
Würden Sie eine Frau darauf hinweisen, wenn sie etwas falsch macht?
Man muss immer bedenken, dass eine Frau auch aufgeregt ist, selbst wenn sie es nicht zeigt. Man sollte keine Schablone anlegen und schauen, ob sie alle Wünsche erfüllt oder zu ihr sagen: „Hör mal, ich hatte Frauen, die haben Dinge mit mir gemacht…”. Jeder hat etwas anderes erlebt und macht es anders. Ich hatte noch nie den Eindruck, dass die Frau oder ich etwas falsch gemacht haben. Sie muss Ahnung von mir bekommen und ich von ihr — Ahnung vom Sex kann man gar nicht haben, der ist immer unterschiedlich. Gibt es für Sie (noch) Tabus?
Wir leben ja angeblich in einer so wahnsinnig tabulosen und freien Gesellschaft… Ich bin für alles Neue offen, wenn es mir gefällt. Nur: Weh tun soll es nicht. Harten Sex zum Beipsiel, bei dem sich Menschen gegenseitig auspeitschen, kann ich mir nicht vorstellen. Hat sich er Sex im Laufe der Jahre verändert und inwiefern? Ja, zum einen durch Aids, zum ändern durch diese Pseudo-Tabulosigkeit. Jeder lässt sich über Sex aus, aber was passiert denn schon großartig? Vielen bleibt doch die schönste Sache überhaupt verborgen: Zwei Menschen, die sich gefunden haben. Jeder hat seine Ansprüche. Frauen wollen einen Mann, der mindestens 1,85 m ist, keine Haare auf der Brust hat. Macho, aber auch hingebungsvoll ist. Mir fehlt das Wichtigste: Jemanden zu haben, der mich lieb hat und den ich lieb haben darf. Bei mir hat sich der Sex insofern verändert, dass ich mich heute freier fühle. Ich hatte die Chance, mich zu entblöden – durch Erfahrungen, die einfach scheiße waren für mich- Früher war ich in einer Nacht mit fünf Frauen im Bett. Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben. Ich hab mich vor mir selbst so wahnsinnig geekelt und ich möchte gar nicht wissen, was die Damen von mir gedacht haben. Paare machen oft die Erfahrung, dass die Lust mit der Zeit nachlässt. Wie
gehen Sie damit um? Ich habe sehr lange Beziehungen gehabt: zweimal elf Jahre, einmal verheiratet, ein- mal unverheiratet, mit Kindern, mit allem, was dazu gehört. Die Lust mag nachgelas- sen haben, aber es ist mir nicht aufgefallen. Ich habe keine Erwartungshaltung- Man sollte sich gegenseitig auch mal in Ruhe lassen können. Es gibt Zeiten, da bin ich in meiner Sturm- und Drangphase und dann gibt es Zeiten, da bin ich wie ein Dreijähri- ger – ganz klein, mit einem ununterbrochenen Schmusebedürfnis. Wenn einer Frau das gefällt, kann sie mich zum Partner haben. Es gibt Frauen, die wollen einen Mann, der ständig als Held zu ihnen ins Bett steigt, damit kann ich nicht dienen. Was tun Sie, um die Leidenschaft am Brodeln zu halten? Dass Menschen über sich herfallen und sich gegenseitig auffressen, passiert vielleicht anfangs der Beziehung. Im Lauf der Zeit ist es meistens so. dass der eine über den anderen herfällt. Wenn der eine eigentlich nur reden will, muss man das akzeptieren. Wie oft pro Woche hätten Sie gerne Sex — und: Haben Sie auch so oft Sex? Ich habe so oft Sex, wie ich Sex habe. Ich bin nicht bereit zu zählen, zu dieser Selbstkontrolle. Zudem fällt für mich auch Händchen halten, ein schönes Essen oder eine nette SMS unter Sex. Demnach habe ich mehrmals täglich Sex. Haben Sie eine Lieblingsstellung? Da habe ich nur eine Antwort: Jeden Tag eine andere. Ich habe extrem dominante Tage und extrem unterwürfige – ich lasse mich da sehr von meiner Stimmung leiten. Wenn meine Partnerin sich von meiner Stimmung angesprochen fühlt, habe ich Sex - wenn nicht, habe ich keinen. Mit wieviel Frauen haben Sie schon geschlafen? Es waren nicht besonders viele, aber auch nicht besonders wenige. Die Erkenntnis, die in meinem Sexleben und in meinem Kopf endlich für Ruhe sorgte, war: Du kannst nicht mit allen Frauen schlafen. Hat sich etwas – im Vergleich zu früher – an den Einstellungen der Frauen in
punkto Liebesleben verändert? Manche Frauen haben noch immer wenig Ahnung davon, was ein Mann wirklich will. Manche betreten einen Raum und glauben, alle Männer wollen mit ihnen schlafen- Frauen protzen heute leider genauso wie Männer. Sie führen sich auf, als wenn sie Diamanten im Slip hätten oder nur im Weltraum vögeln würden. Dabei sind die meisten froh, wenn sie überhaupt einen abkriegen. Ich mag Frauen, die Klasse haben und als Mensch eine Erscheinung sind. Von denen würde ich mir auch Sex wünschen, nicht aber von einer vermeintlichen Sexbombe. Sex ist heutzutage in aller Munde und allen Medien; Wer hat wieviel? Wer praktiktiziert was? Meldungen über die neuesten Antörner, Potenzmittel usw. Fühlen Sie sich dadurch unter Leistungsdruck? Wir leben in einer Zeit, in der die Oberfläche Inhalt geworden ist. Oberflächen haben mit Oberflächen Sex. Dabei muss man mehr können, als gut aussehen und Behauptungen aufstellen wie „Ich hatte gestern unglaublich geilen, schmutzigen Sex.” Die Menschen schützen sich mit Behauptungen, weil sie glauben, sie dürfen nur einen Teil von sich für andere zur Verfügung stellen. Aufgrund der Medienpräs- enz des Themas wollen alle nur gut wegkommen und spielen Theater. Das Schlimme ist, dass das zu Beziehungsunfähigkeit führen kann. In dem Moment, wo man einen tollen Partner kennenlernt, der aber leider überhaupt nicht dem Bild dessen entspricht, was man immer wollte, ist man in Erklärungsnöten und zieht sich zurück. Was mich betrifft, habe ich erkannt, dass man nicht genial sein kann. Beim Sex gibt es kein Applausometer. Trotzdem stöhnt man sich im Bett was vor, nur damit am Ende nicht einer sagt: „Der/die war schlecht im Bett!”- Als ob das eine Sache der Lautstärke wäre… Schon mal eine Panne im Bett gehabt? Das Leben besteht nur aus Pannen. Haben Sie schon mal für Sex bezahlt bzw. könnten Sie sich das vorstellen? Natürlich – jeder Mann macht das. Es war furchtbar. Es war schlimmer, als ich es erwartet habe. Ich bin an einen Straßenstrich gefahren und sah zwei Netzstrümpfe mit Füßen drunter. Blöderweise habe ich gehalten und da saß sie auch schon im Auto. Ich habe mich kaum getraut, zu sprechen. Als wir in ihrem Zimmer saßen, habe ich mal verstohlen nach rechts geguckt und sah zwei große, breite, behaarte Unterarme. Ich hab Todesangst bekommen, wirklich Todesangst- Wie es war, weiß ich gar nicht. Ich war so wahnsinnig froh, als ich wieder draußen war. |




Ali Khan I (2008)










