About Ali Khan

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Ali Khan I (2008)

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PRESSESPIEGEL / PRESS COVERAGE
 "Ali ist die größte Nervensäge des Jahrhunderts, das hellsichtigste Schandmaul des Jahrzehnts und der treueste Despot den ich kenne. Immer unbequem, lieber unliebsam als angepaßt und unbeugsam, wenn´s ums Arschkriechen geht:Ali steht! Ein Moralist, aber ein gänzlich autonomer, ein Klischeebrecher, ein unangepaßter Radikaler, trotzdem ein Großfamilienmensch, unersetzlich und unerträglich - und es gibt nicht Wenige, die erst viele Jahre später die Tragweite seiner Aussagen begriffen. Manchmal noch nicht zu spät. Dieser verrückte bayrisch-persische Mensch ist einer der wenigen Männer mit Rückrat, Herz, warmer Seele und ganz, ganz alten ritterlichen Vorstellungen von Zusammenhalt, Integrität und Mut. In seiner Gegenwart outen sich viele der coolen Schwätzer unfreiwillig als Weicheier.

 Lisa Fitz
PRESSELINKS




Die Wirklichkeit ist super! (Freisinger Tagblatt)
Ali Khan-Faschingsprinz (BILD-München)
KRITIKEN
Das „professionellste enfant terrible Deutschlands“ mit einem fulminanten Streifzug durch sein von Sex, Drugs, Rock’n Roll und den Medien bestimmtes Leben.
Eine Lesung mit Ali Khan? …doch das geht und zwar immer öfter, weil der Vielbeschäftigte mehr und mehr Spass daran findet, auf sein bewegtes Leben zurückzublicken.
Ali Khan-Musiker, Radiomoderator, TV-Night Talker, „Godfather of Talk“, “Deutschland`s proffesionellstes Enfant terrible“, „Großmeister des schwarzen Humors“, exzellenter Drummer und kaum ´domestizierbare´ Künstlernatur, hat seine Kindheitserinnerungen geschrieben.
Münchner Merkur – KULTUR
Von der Schwierigkeit, Mensch zu werden.
Berganger – Wenn Ali Khan zur Plauderstunde antritt, bereitet es ihm keine Verlegenheit, einen passenden Stoff zu finden. Wie jetzt auf der Bühne Berganger braucht er bloß das Hirn zu memorieren. Sogleich kommen, mit Unterstützung seines Laptop, die oft lustigen, manchmal traurigen, meist skurrilen Geschichten heraus. Ali Khan hat eine bewegte Vergangenheit gelebt als Hans Dampf in vielen Gassen. Auf Bairisch: ,,Er hot nix ausglassenu“ und ,,Viel wird ehm net obrennt sein“. Also: ,,A Hund is er scho!“
Dieses Image scheint er auch zu pflegen. In aller Offenheit erzählt er von seinen Erfolgen und Niederlagen, seiner intimen Befindlichkeit und seiner schwierigen Menschwerdung.Er, der Vielgereiste, glaubt Berganger ist ein guter Ort. Da er ihn aber nicht kennt, findet er wenigstens den Platz auf der Bühne gut. Dort sitzt er auf einem Sofa, schaut in das schwarze, unbeleuchtete Loch des Zuschauerraums, in dem er sein Publikum verrnutet. Da er, wie er versichert, sowieso etwas schlecht hört, findet er das erträglich. Nach eigener Einschätzung war er kein böses Kind – eher eine Landplage. Frühsexuelle Erfahrungen hat er mit Erwerbsstreben verbunden. Mit Decken hat er im Freien ein Karree abgeteilt,in dem er an seiner Gespielin medizinische Untersuchungen vomahm. Die Eintrittsgelder des gleichaltrigen Publikums teilte er mit der jungen Dame. Später, als Schüler, glaubte er mit Drogen den geistigen Reifeprozess beschleunigen zu können. Das trug zwar wesentlich zur Bewusstseinserweiterung bei, aber seine schulischen Leistungen verschwanden im Minimum. Ali Khans Schilderung seiner Menschwerdung lassen an Selbstentblößung nichts zu wünschen übrig. In einem ersten Besuch eines Puffs in der Münchner Hohenzollernstraße, wollte er, trotz seiner hemmenden Hemmungen zum Erfolg kommen, obwohl er das Objekt der Begierde entsetzlich fand und am liebsten geflüchtet wäre. Er konnte einfach die horizontale Dame nicht kränken.Trotz aller Kraftsprüche, die der Ali auf Lager hat, ist er ein Sensibelchen, wie alle guten Künstler und seine Haut ist dünner als er zugibt. Als Musiker hatte er seinen ersten Kulturschock, als zwei Punker von oben auf seine Windschutzscheibe bieselten. In diesem Punkkonzert blieb er nur eine halbe Stunde, weil er Angst hatte, von herumfliegenden Bierllaschen getroffen zu werden. In Tettau hat man ihm nur auf das Auto gespuckt. Er “ flüchtete überstürzt, weil ausländerunwillige Neonazis ihm,die Fresse polieren wollten“. Dabei ist der Ali ein Deutscher. In Niederbayern geboren.Bayerischer geht es gar nicht mehr. Er ist auch kein Schläger. Er schlägt nur sein Schlagzeug, der Rest von ihm ist Pazifist, obwohl sein Kabarettprogramm damals,,Bombenstimmung“ hieß.
Seine überaus plastische Erzählweise macht auch vor Selbstkritik nicht halt. Er badet sich im vergangenen Leid. Das Fublikum in Bergangebr badetev gern mit. Als Fazit seinerg erlebten Menschwerdung gibt er seine Lebenserfahrung preis. Er rät, sich vom eigenen ,,Ich“ zu befreien, dann kann man alles werden! Aber – wie lässt sich das bewerkstelligen?
Vielleicht erzählt er das beim nächsten Mal.

Laim: Ali Khans erste Liebe…

Nachrichten von Hallo München
Laim, 19.11.2009 12:00

Ali Khan, ein Laimer Lausbub mit einer unbeschwerten Kindheit im Münchner Westen, wie alte Fotoaufnahmen dokumentieren: ganz ungeniert beim Spielen im Garten.
»Nicht schön, aber erdig«: Wie der Kabarettist und Musiker das Viertel sieht, in dem er aufwuchs
LAIM In Laim wohnt er schon lange nicht mehr – aber wenn der Schwabinger Ali Khan heute durch das Viertel fährt, ist es mit einem Schlag wie früher. „Da werden Erinnerungen wach“, sagt der Kabarettist, Musiker und Radiomoderator, der im Münchner Westen geboren wurde und dort, von 1954 bis 1965, die ersten elf Jahre seines Lebens verbrachte. „Den Stallgeruch wird man einfach nicht mehr los.“ Seine Kindheitserlebnisse hat der Münchner mit persischen Wurzeln jetzt aufgeschrieben: Seine „Laimer Geschichten“ (siehe Kasten) – eine Liebeserklärung an das Arbeiterviertel, das „keine Schönheit, aber erdig und echt ist“, wie der 55-Jährige sagt.
Ali Khan, der eigentlich Ali Haydar Wilhelm Halmatoglu heißt, ist Sohn einer Südtirolerin und eines persischen Vaters, die es „eher zufällig“ nach Laim verschlagen hatte – „hier konnte man halt billig wohnen“, meint Khan: „So war ich in diese Welt in jeder Beziehung zwischen den Stühlen hineingeboren.“ Sein Papa, ein strenger Moslem, starb, als Ali sechs Jahre alt war. „Eine Katastrophe – aber das Schlimmste war, auch noch von der geliebten Mama wegzusein.“ Die betrieb einen Kiosk an der Fürstenrieder Straße. „Ich war viel allein“, erinnert sich Khan. Wenn die Mutter einkaufen gegangen ist, „wollte ich immer aus dem dritten Stock springen – ich war ein echt böses Kind, eine Landplage.“
Zum Glück gab es Freunde – ausgegrenzt hat sich der kleine Ali im Viertel nie gefühlt. „Mit meinen Freunden habe ich auf den Bahngleisen gespielt, das war schon abenteuerlich und ist heute ja unvorstellbar“, erzählt er. „Beim Fußballspielen waren zwei Steine unser Tor, es hat auch nicht jeder selbstverständlich einen Ball gehabt.“ An der Sylvensteinschule kam er gut zurecht – vielleicht auch, weil da das komödiantische Talent des Münchner Tausendsassas erstmals aufblitzte. „Mein Kasperldasein hat mich gerettet“, lacht Ali Khan. „Ich war zwar nicht so konzentriert wie die Klassenbesten, dafür aber ein Entertainer und bei allen Schulaufführungen dabei – das hat meine Noten ein bisserl nach oben getrieben.“
Unvergesslich auch seine Streifzüge durch den Stadtteil, der für Khan „ein lebbarer Mikrokosmos“ war: „In der Schäufeleinstraße gab es nur Sozialwohnungen – da habe ich heute noch den Kohlsuppengeruch in der Nase.“ Die Ludlstraße aber war für ihn am spannendsten, sagt Ali Khan: „Ein wilde Mischung aus Hinterhöfen und Rotlichtmilieu, mit Trambahnschaffnern, die betrunken auf ihrem Bankerl eingeschlafen sind, und die Kasse stand daneben.“
Was er an Laim heute noch mag? „Mich“, lacht er, „und das Poststüberl mit seinen Spielautomaten, das ist noch genauso ist wie früher.“ Schade findet er, dass aus den früheren Kinopalästen („In den besten Zeiten hatten wir fünf“) Supermärkte geworden sind. Aber dass Kaufhäuser, wie der Beck, im Viertel nicht gehen, hält er für ein „gutes Zeichen“: So was war und ist nix für die Loamer“, sagt er, „das ist was für Geldige, und die hat Laim nicht.“ Kontakt hält Kahn zu ein paar Kumpeln „von damals“ – und wenn er die trifft, ist alles wie früher: „Man ist wieder zehn Jahre alt und schafft den Sprung ins Jetzt nicht.“ Claudia Theurer

Fein herausgeputzt mit seiner fünf Jahre älteren Schwester, die vor einem Jahr an Krebs starb. Fotos: Privat, Theurer
Diverse Kritiken zu “Kruzifix!” Rockkabarett Ali Khan & Lisa Fitz
Kritik
Kabarettist
Treffsichere Giftpfeile ins Herz der Scheinheiligkeit
Lisa Fitz und Ali Khan begeisterten – ausverkauftes Haus
… Originell, rasant, immer unter der klerikalen Gürtellinie tobte sie mit dem glänzend aufgelegten Ali Khan durch die himmlische Revolte. Und jeder Pfeil, den sie zielsicher Richtung Scheinheiligkeit, kirchliches und männliches Patriarchat abschossen, saß … … an die 900 Besucher wollten an dem Kruzifix-Abend dabei sein. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die bayrische Giftspritze und der persische Schutzengel zeigten sich in Hochform …
Passauer Neue Presse

“I bin a bayerische Madonna”
Lisa Fitz und Ali Khan haben in Haslach riesigen Erfolg mit dem Programm “Kruzifix”
Kabarett vom Feinsten – Begeisterungsstürme gab es für die Kabarettisten Lisa Fitz und Ali Khan in der proppevollen Haslacher Stadthalle
… Idee, Konzeption, Inszenierung und auch die Texte haben die beiden künstlerisch kongenial gemeinsam geschaffen ….
… Auf der Bühne sind sie dann ihre denkbar besten Hauptdarsteller …
… Wo Pointe auf Pointe folgt, wo Ironie und bitterböser Ernst einander abwechseln, fällt es schwer, Einzelheiten hervorzuheben …
… Ali Khan, der Meister des Schwarzen Humors, glänzte als zweiter Hauptdarsteller und Schlagzeuger auf der Bühne mit Klamauk, ernster Kritik sowie pantomimischer Darstellung …
Schwarzwälder Bote vom 25. März 1997

Eine himmlische Provokation
“Kruzifix” – Kabarett von Lisa Fitz und Ali Khan
Schrobenhausen 12. April 1996

Heidenspaß ums Himmelsreich
Der Heiligenschein wackelte nicht – Lisa Fitz und Ali Khan mit “Kruzifix”-Kabarett im Saalbau
Homburger Rundschau vom 1./2. Mai 1996

Maria und ihr Schutzengel Ferdinand auf anti-klerikalem Parforce-Ritt
Kabarett-Programm von Lisa Fitz und Ali Khan zwischen Schocktherapie und Comedy – Anrufer befürchteten Anstößiges
Hanau vom 24. Mai 1996

Lisa Fitz und Ali Khan: Religion ist nichts für Weicheier
Frauenpower in der Hanauer Stadthalle
Main Bote vom 29. Mai 1996

Heilige Maria mit teuflischem Humor
“Kruzifix! Nichts ist ihnen heilig!”: Lisa Fitz und Ali Khan zu Allerheiligen in der Heilbronner Harmonie
Heilbronner Stimme vom 04. November 1996

Polemik und Pathos – Makabres und Musik
Einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Frömmelei, Klerus und Katholizismus boten Lisa Fitz und Ali Khan
Main Post vom 29. November 1996

Bayerische Urviecher rüttelten am Kruzifix
Lisa Fitz und Ali Khan mischte Kirchengeschichte im “Kulturhaus Osterfeld” auf
Pforzheimer Kurier vom 18. Oktober 1996

Ein himmlisches Kabarettspektakel
Lisa Fitz, Ali Khan und drei Musiker im Bietigheimer Kronenzentrum
Bietigheimer Zeitung vom 26. April 1997

Zynisch, schlagfertig und a bisserl fies
Lisa Fitz und Ali Khan und ihre drei (B)-Engel im ausverkauften ZaP
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 29. April 1997

Die Lust am Leben ist heilig
Deftig, böse und unterhaltsam
… Ali Khan, der in seinem Engelskostüm an einen Disney-Albatross mit Knieschonern erinnert, knallt Sätze ins Publikum wie MG-Salven. Dem attraktiven Himmelsduo bleiben weder Papst noch Zölibat heilig … Lisa Fitz und Ali Khan boten in Haslach Kabarett wie es sein soll: deftig, direkt, witzig, böse, satirisch – und sehr unterhaltsam …
Mittelbadische Presse 25. März 1997

Probleme im Himmel hausgemacht
Chef läßt sich nicht blicken. Lisa Fitz, Ali Khan und ihre Truppe mit Spitzen-Kabarett
Villinger Anzeiger vom 02. Juni 1997

“Ein richtiger Mann ist ein richtiges Arschloch”
Feinsinnige Ironie und entwaffnende Ehrlichkeit Lisa Fitz und Ali Khan begeistern Stadthallen-Publikum mit sprudelndem Witz
Erdinger Anzeiger vom 06. Dezember 1996

Religion is´ wohl nix für rechte Weicheier
Lästerluder Lisa Fitz und ihr Ali Khan bringen in der IGS Publikum auf Touren
… schonungslos prangert die Alpen-Walküre mit bekanntem dialektalen Wortwitz die Boshaftigkeit der Menschheit an. Gemeinsam mit Ali Khan hält sie ihrem Publikum den Spiegel vor, entlarvt Verlogenheit und doppelte Moral, respektlos, ausweglos, bodenlos, aber nie niveaulos …
Neue Presse Hannover vom 16. Juni 1997

Heilige Nachgeburt
Lisa Fitz und Ali Khan begeistern beim Kampnagel-Festival mit “Kruzifix”
… Ali Khan, nebenbei sein Können als virtuoser Rockmusiker unter Beweis stellend, als gefallener Engel: mit kunstvoll herausgestrecktem Oberkörper gockelt er, zum Supermacho mutiert, über die Bühne. “Jeder Glaube ist ein repressives Herrschaftsinstument ” …
… Lisas Fitz ist ein Feuerwerk. Anarchistisch und erotisch, stark und mit einigem Charme bringt sie ihre Botschaft über …
die tageszeitung vom 26. Mai 1997

Lisa Fitz und Ali Khan: knallharter Kreuzzug
… wunderbar, wie sich dabei die goldgewandete Lisa Fitz mit blau-weissem Schleier als resolute Mutterfigur präsentiert …
… als ihr Lieblingsschutzengel Ferdinand, der außendienstmäßig auf der Erde unterwegs ist, einfliegt werden allerdings etwas härter Geschütze aufgefahren …
Süddeutsche Zeitung 18./19. Oktober 1997

Treffsichere Giftpfeile ins Herz der Scheinheiligkeit
Lisa Fitz und Ali Khan begeisterten – ausverkauftes Haus
… Originell, rasant, immer unter der klerikalen Gürtellinie tobte sie mit dem glänzend aufgelegten Ali Khan durch die himmlische Revolte. Und jeder Pfeil, den sie zielsicher Richtung Scheinheiligkeit, kirchliches und männliches Patriarchat abschossen, saß … … an die 900 Besucher wollten an dem Kruzifix-Abend dabei sein. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die bayrische Giftspritze und der persische Schutzengel zeigten sich in Hochform …
Passauer Neue Presse

“I bin a bayerische Madonna”
Lisa Fitz und Ali Khan haben in Haslach riesigen Erfolg mit dem Programm “Kruzifix”

Kabarett vom Feinsten – Begeisterungsstürme gab es für die Kabarettisten Lisa Fitz und Ali Khan in der proppevollen Haslacher Stadthalle

… Idee, Konzeption, Inszenierung und auch die Texte haben die beiden künstlerisch kongenial gemeinsam geschaffen ….

… Auf der Bühne sind sie dann ihre denkbar besten Hauptdarsteller …

… Wo Pointe auf Pointe folgt, wo Ironie und bitterböser Ernst einander abwechseln, fällt es schwer, Einzelheiten hervorzuheben …

… Ali Khan, der Meister des Schwarzen Humors, glänzte als zweiter Hauptdarsteller und Schlagzeuger auf der Bühne mit Klamauk, ernster Kritik sowie pantomimischer Darstellung …Schwarzwälder Bote vom 25. März 1997

Eine himmlische Provokation
“Kruzifix” – Kabarett von Lisa Fitz und Ali Khan
Schrobenhausen 12. April 1996

Heidenspaß ums Himmelsreich
Der Heiligenschein wackelte nicht – Lisa Fitz und Ali Khan mit “Kruzifix”-Kabarett im Saalbau
Homburger Rundschau vom 1./2. Mai 1996

Maria und ihr Schutzengel Ferdinand auf anti-klerikalem Parforce-Ritt
Kabarett-Programm von Lisa Fitz und Ali Khan zwischen Schocktherapie und Comedy – Anrufer befürchteten Anstößiges
Hanau vom 24. Mai 1996

Lisa Fitz und Ali Khan: Religion ist nichts für Weicheier
Frauenpower in der Hanauer Stadthalle
Main Bote vom 29. Mai 1996

Heilige Maria mit teuflischem Humor
“Kruzifix! Nichts ist ihnen heilig!”: Lisa Fitz und Ali Khan zu Allerheiligen in der Heilbronner Harmonie
Heilbronner Stimme vom 04. November 1996

Polemik und Pathos – Makabres und Musik
Einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Frömmelei, Klerus und Katholizismus boten Lisa Fitz und Ali Khan
Main Post vom 29. November 1996

Bayerische Urviecher rüttelten am Kruzifix
Lisa Fitz und Ali Khan mischte Kirchengeschichte im “Kulturhaus Osterfeld” auf
Pforzheimer Kurier vom 18. Oktober 1996

Ein himmlisches Kabarettspektakel
Lisa Fitz, Ali Khan und drei Musiker im Bietigheimer Kronenzentrum
Bietigheimer Zeitung vom 26. April 1997

Zynisch, schlagfertig und a bisserl fies
Lisa Fitz und Ali Khan und ihre drei (B)-Engel im ausverkauften ZaP
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 29. April 1997

Die Lust am Leben ist heilig
Deftig, böse und unterhaltsam
… Ali Khan, der in seinem Engelskostüm an einen Disney-Albatross mit Knieschonern erinnert, knallt Sätze ins Publikum wie MG-Salven. Dem attraktiven Himmelsduo bleiben weder Papst noch Zölibat heilig … Lisa Fitz und Ali Khan boten in Haslach Kabarett wie es sein soll: deftig, direkt, witzig, böse, satirisch – und sehr unterhaltsam …
Mittelbadische Presse 25. März 1997

Probleme im Himmel hausgemacht
Chef läßt sich nicht blicken. Lisa Fitz, Ali Khan und ihre Truppe mit Spitzen-Kabarett
Villinger Anzeiger vom 02. Juni 1997

“Ein richtiger Mann ist ein richtiges Arschloch”
Feinsinnige Ironie und entwaffnende Ehrlichkeit Lisa Fitz und Ali Khan begeistern Stadthallen-Publikum mit sprudelndem Witz
Erdinger Anzeiger vom 06. Dezember 1996

Religion is´ wohl nix für rechte Weicheier
Lästerluder Lisa Fitz und ihr Ali Khan bringen in der IGS Publikum auf Touren
… schonungslos prangert die Alpen-Walküre mit bekanntem dialektalen Wortwitz die Boshaftigkeit der Menschheit an. Gemeinsam mit Ali Khan hält sie ihrem Publikum den Spiegel vor, entlarvt Verlogenheit und doppelte Moral, respektlos, ausweglos, bodenlos, aber nie niveaulos …
Neue Presse Hannover vom 16. Juni 1997

Heilige Nachgeburt
Lisa Fitz und Ali Khan begeistern beim Kampnagel-Festival mit “Kruzifix”
… Ali Khan, nebenbei sein Können als virtuoser Rockmusiker unter Beweis stellend, als gefallener Engel: mit kunstvoll herausgestrecktem Oberkörper gockelt er, zum Supermacho mutiert, über die Bühne. “Jeder Glaube ist ein repressives Herrschaftsinstument ” …
… Lisas Fitz ist ein Feuerwerk. Anarchistisch und erotisch, stark und mit einigem Charme bringt sie ihre Botschaft über …
die tageszeitung vom 26. Mai 1997

Lisa Fitz und Ali Khan: knallharter Kreuzzug
… wunderbar, wie sich dabei die goldgewandete Lisa Fitz mit blau-weissem Schleier als resolute Mutterfigur präsentiert …
… als ihr Lieblingsschutzengel Ferdinand, der außendienstmäßig auf der Erde unterwegs ist, einfliegt werden allerdings etwas härter Geschütze aufgefahren …
Süddeutsche Zeitung 18./19. Oktober 1997

Teuflischer Kreuzzug für das Gute
Lisa Fitz und Ali Khan mit bösem und knallhartem Kabarettprogramm in der Badner Halle
Badisches Tagblatt vom 19. Oktober 1996


»Fegefeuer der Bösartigkeit«
“Kruzifix!” – Bajuwarische Giftspritze und persischer Schutzengel in Hochform
Mittelfränkische Zeitung – zu “Kruzifix!” Rockkabarett Ali Khan & Lisa Fitz
Kritik
Kabarettist
Das güldene Telefon auf dem Schreibtisch klingelt schrill. “Heilige Maria, Mutter Gottes im Himmel – Grüß Gott”, meldet sich die heilige Maria, Mutter Gottes im Himmel. Dieser Himmel ist ein bayerischer. Und die Mutter Gottes ist eigentlich die Lisa Fitz. Nichts ist der scharfzüngigen Powerfrau in ihrem aktuellen Programm “Kruzifix!”, das am Freitag im ausverkauften Ansbacher Onoldiasaal zu sehen war, heilig. Am allerwenigsten das Scheinheilige. Unbarmherzig wirbelt die bajuwarische Giftspritze den klerikalen Staub der letzten Jahrhunderte auf, entlarvt das hohle Pathos oder – auf gut bayerisch – “des dumme Schmolz” des religiösen Fanatismus´ und nimmt kirchliches wie männliches Patriarchat auf die Schippe.
Gemeinsam mit Ali Khan, ihrem Ex-Lebens- und noch immer Bühnenpartner, schürt die Fitz ein Fegefeuer der blasphemischen Bösartigkeit, der Skurrilitäten und frech-frivolen Wortwitze. Das ist musikalisches Comedy-Kabarett vom Feinsten: Himmlisch schräg und höllisch schrill.
Die Jungfrau Maria ist ganz schön sauer. Weil die da unten nämlich ihren Sohn abhängen wollen. Wegen der Religionsfreiheit im Unterricht sollen die Kruzifixe raus aus den Klassenzimmern: “So a Schmarrn”; zetert die Mutter Gottes und wedelt ungehalten mit ihrem güldenen Madonnenfummel. Wo doch das Kruzifix der weiß-blau Nerv von Bayern ist und so unausweichlich wie die Weißwurscht. Maria zieht den Mund schief, die Augenbauen hoch und flucht kräftig. Mit urbayerischem Charme. Sie hat´s ehrlich nicht leicht: Der Sohn ist aus dem Haus, der Chef überall und nirgends, und der Josef, naja, der ist eigentlich gar nix.
Auch das himmlische Federvieh wird immer frecher. Statt ordentlich zu frohlocken, greifen die niedlichen Erzengel (Reinhold Hoffmann, Tommi Amper und Sinisa Horn) lieber zu E-Gitarre und Keyboard. “Highway to hell” schallt´s durch die göttlichen Sphären. Außerdem muß sich die Maria ständig mit dem Luzifer rumärgern und obendrein auf den lispelnden Heiligen Geist aufpassen, der sich immer wieder einmal verfliegt. Ein Glück, daß es noch ihren Lieblingsengel Ferdinand (der bayerisch-persischen Kabarettist und Schlagzeugvirtuose Ali Khan) gibt. Der ist ein echter Schutzengel – manchmal allerdings ein besoffener. Dann kann´s passieren, daß er sich in einem Gänseschwarm verheddert oder gegen ein DC 10 knallt. Daß der Ferdl gern ein paar Weißbier´ zischt, ist allerdings nur zu verständlich. Das Schutzengel-Dasein ist nämlich ein echter Knochenjob, nur was für Hartgesottene. Den Tag vorauszuplanen ist nicht drin, weil die Leute ja erst zu beten anfangen, wenn ihnen das Wasser bis zum Halse steht oder sie hilflos in der Eiger Nordwand hängen. Ganz schön stressig also und gefährlich obendrein. Erst kürzlich wurde ein Geflügelter zerquetscht, der versehentlich auf den Stuhl von Herrn Kohl geriet: “Schon der sechste derbatzte Schutzengel in seiner Regierungszeit”, beklagt sich die Madonna.
Als der Ferdl diesmal zerzaust und mit rosa Skibrille ins Himmelstor einflattert, schiebt er den apokalyptischen Blues. Alles sei so schlimm auf der Erde, jammert er, die Menschen unverbesserlich bescheuert. Dem Ferdinand hängt das ewig Gutsein einfach zum Hals raus. Weil´s ja eh nichts bringt und die Menschheit es ohnehin nicht verdient habe. Ein richtiger Widerling will der Ferdl werden, also flugs die Flügelchen gegen einen höllischen roten Anzug eingetauscht. Cool und gemein, das ist seine neue Devise.
Ali Khan, Meister der verbalen Überraschungsangriffe, schneidenden Sprachwitzes und des ordnenden Griffs zum besten Stück, läuft dabei zur Hochform auf, balanciert als männlich-markanter Macho zwischen Klischee, Klamauk und Kritik.
Maria, keine “gute Pute”, sondern ausgefuchste Trickserin und obendrein Feministin, will sich den Ferdl zurückerobern – verkleidet als Fürstin der Hölle, Personifikation des Bösen. Ein Augenschmaus, wenn die Fitz im samtenen Gewand durch den Zuschauerraum schreitet. Eine Maske verbirgt das Gesicht, die Hahnenfeder wippt am Hut, ein leises Hinken verrät den Pferdehuf. Noch nie was Mephisto so geheimnisvoll und so sinnlich. Der Genrewechsel vom Kabarett-Ulk zum ernsten Theater ist gewagt, doch er gelingt.
“Bitterböser Bub”
“Das Multitalent pflegt
den Nimbus des bitterbösen Buben, liebt
das Image als Macho und Despot und
gefällt sich in der Rolle des Enfant terrib-
le. Er kultiviert das Obszöne, pöbelt
wüst.” “Das ist eine ganz neue, sehr ei-
genständige Form des musikalischen
Kabaretts.”
Esslinger NachrichtenKabarettsolo “BombenStimmunung” von & mit Ali Khan
Kritik
Kabarettist
“Das Multitalent pflegt
den Nimbus des bitterbösen Buben, liebt
das Image als Macho und Despot und
gefällt sich in der Rolle des Enfant terrib-
le. Er kultiviert das Obszöne, pöbelt
wüst.” “Das ist eine ganz neue, sehr ei-
genständige Form des musikalischen
Kabaretts.”
“Der SpeziAli” war jenseits von Gut und Böse”
Eichstätter Zeitung
Kabarettsolo “BombenStimmunung” von & mit Ali Khan
Kritik
Kabarettist
“Die Operation war ein Kabarett
der alten und harten Schule.” “Im Keim
ersticktes Lachen, Selbsterkenntnis für
das Publikum und für den Kabarettisten
selbst.” “Was die Sprachgewaltigkeit
angeht, da ist Khan schon einmalig!”
Ein “Luxusabend”
Gloria`s Night
Kritik
Musiker
Wie die “Jungfrau zum Kinde” bin ich mal wieder durch Kultur-News an diese Theaterkarten gekommen. Das Vollmarhaus ist mir von anderen Veranstaltungen bekannt und ich mag es sehr. Es freut mich auch, dass mich meine liebe Kollegin und Freundin Astrid zu dem Event begleitet. Der Name GLORIA GRAY ist mir vom Lesen her schon irgendwie bekannt, doch verbinde ich damit nur Travestie und sonst wenig. Nach diesem Abend steht nun ein Gesicht hinter diesem Namen, das nun schon 15 Jahre Bühnengeschichte schreiben kann.
Wir werden vom Confrénciere “Mn. Etienne” in den Saal begleitet und er kündigt uns auch das allseits bekannte “Busenwunder aus dem Bayerischen Wald”, das “Vollweib” oder die “Barbarella aus München” an und wir müssen schon bei ihrem Auftritt die Luft anhalten. Wirklich stilvoll und mit viel Überzeugung gemacht. Eine Schönheit mit knapp zwei Metern steht vor uns mit einem Körper, wo wohl jedem – Männchen wie Weibchen – das Wasser im Mund zusammen läuft. Die Taillie wie Barbie und der Busen wie Dolly Dollar – alle Achtung, doch die Rechnungen des Schönheitschirurgen möchte ich nicht haben – der konnte sich dafür bestimmt ein Häuschen bauen !
Mit von der Partie ist Ali Khan – der Ex von Lisa Fitz, also an große Frauen gewohnt – und singt sowohl das Ankündigungslied und beehrt uns danach noch mit seinen Schlagzeugkünsten.
Auch lernen wir Patrizia Blanco – ja die, von “dem” Papa – die ihr erstes Engagement hat und über eine wahnsinns Blues- und Jazzstimme verfügt. Leider ist ihr Strech-kleid für den schönen, massigen Körper etwas ungeschickt gewäht, doch wenn die Kleine ihr “I am, what I am” trällert, vergißt man alles um sich herum – alle Achtung, doch das Mädel hat echt Musik im Blut und Feuer im A… (sorry, ich ließ mich mitreißen !).
Der fünfte im Bunde – denn natürlich war “Mn. Etienne” immer mit am Set und auf der Bühne, zum Glück durch seinen neonroten Schopf auch nie zu übersehen – war Mandy Mitchel aus Cannes, der Stars wie Liza Minnelli, Shirly McLane und Tina Turner gekonnt und showecht imitierte.
In der Pause wollten wir den gemütlichen Theatersaal gar nicht verlassen – nur um das schönste Clo der Münchner Theaterszene zu besuchen – denn das Ambiente in dem kleinen Raum ist einfach zu nett – eben echt plüschig.
Im zweiten Teil der Show bekam man dann etwas mehr von der “echten” Gloria zu sehen – zumindest da, wo sie Einblick gewährt. Im schlichten schwarzen Abendkleid und ohne Perücke singt sie die “Hommage an den Tod” – Ludwig Hirschs “Großer schwarzer Vogel” mit ehrlicher Betroffenheit.
Auch im Folgeteil wird sie von ihren “Mitstreitern” unterstützt und es ist ein rundum gelunges Programm. Der Abgang – wie der Auftritt -, spektakulär gestaltet durch den Gesang von Ali Khan, ist einer großen Bühnenkünstlerin würdig.
For those who want to rock`n funk !
Ali Khan mit seiner gleichnamigen Band im Münchner Theater im Schlachthof.
Kritik
Musiker
Niemand , der den Nighttalker Ali Khan aus dem Fernsehen kennt, kann behaupten, er wäre ein “einfacher” Typ. Wer ihn jedoch live auf der Bühne mit zwei Schlagzeugen und von einer wahren Wundertruppe begleitet erleben durfte, versteht ihn sofort und beginnt ihn und seine “Message” zu verstehen und lieben. Ohne Schnörkel, aber mit viel Gefühl und Virtuosität zieht er und seine Band einen gekonnten musikalischen Bogen durch die Rock & Funk Äras von den 70ern bis zur Ggegenwart.Herzhaft erfrischend und wohltuend ist die gesammte Art der Show , die eine der wenigen Bühnenperformances ist, die den Namen “Entertainment” wirklich verdient. Wer posende Rocker und schmachtendes gehiphoppe satt hat, wird hier in Zukunft seine Heimat finden.
Ein großartiges Konzert ” for those who really want to rock !”
BOULEVARD/INTERVIEWS/FEATURES
Offizieller Faschingsprinz der Landeshauptstadt München
Boulevard
Ali Khan
Offizieller Faschingsprinz München 2005
I werd narrisch! Ali Khan neuer Faschingsprinz
BILD
09.2004
Wird Ex-Dampfplauderer Ali Khan Narrhalla Prinz?
Süddeutsche Zeitung
09.2004
TZ
09.2004
Ali Khan wird neuer Faschingsprinz
BILD
16.09.2004
Narrisch: Ali Khan ist ein Prinz
TZ
16.09.2004
“Bad Boy” wird Narrhalla Prinz
TZ
16.09.2004
Ali Khan ist der Obernarr
Münchner Merkur
16.09.2004
Ali Khan Der neue Münchner Faschingsprinz
TZ
16.09.2004
Das Prinzenpaar des Spätsommers
Süddeutsche Zeitung
16.09.2004
TV
Bayrisches Fernsehen
16.09.2004
TV
RTL – explosiv
16.09.2004
TV
tv münchen
16.09.2004
Radio
Radio Energy 93.3
16.09.2004
Radio
Radio Charivari
16.09.2004
Ein Narr fürs ganze Jahr
Süddeutsche Zeitung
16.09.2004
München`s nächster Faschingsprinz heißt Ali Khan
TZ
09.2004
Prinz Ali I verlangt “gscheite” Weiber
BILD
09.2004
TV
RTL – explosiv
11.11.2004
TV
SAT 1
11.11.2004
TV
Bayrisches Fernsehen
11.11.2004
TV
tv münchen
11.11.2004
Ali Khan: passt er in die Prinzenrolle?
Abendzeitung
09.11.2004
Herzig: Ein verrockter Fasching
Abendzeitung
12.11.2004
Ali mischt den Fasxhing auf-Tollität verwirrt die Münchner
Abendzeitung
12.11.2004
BILD
12.11.2004
Interview Ali Khan
Münchner Merkur
12.11.2004
Das fliegende Prinzenpaar
TZ
12.11.2004
Prinzen-Rock mit Ali I. und seiner Iris I.
TZ
12.11.2004
Prinz Ali I.vom Königreich Khan
EXTRABLATT
Nov.2004
Der Biker-Prinz lässt bitten
Süddeutsche Zeitung
12.11.2004
Der Kuss-muss!
www.Isarbote.de
Ausgabe November
Interview Ali Khan Sixdays Olympiahalle
tv münchen
14.11.2004
Auftakt der Ballesen
Süddeutsche Zeitung
22.11.2004
Debut bei den Münchner Narren
Abendzeitung
22.11.2004
Endlich erwachsen & Wilder Kuss
TZ
22.11.2004
Nikolausi vom Narrhallapaar
TZ
4/5 .12.2004
Ali & Iris: Da wird sogar der Nikolaus narrisch
Abendzeitung
4/5. 12.2004
Narrisxher Besuch
TZ
Interview Ali Khan anlässlich der Verleihung des Valentinordens an Regisseur Helmut Dietl
tv münchen
9. 12.2004
Interview Ali Khan anlässlich der Verleihung des Valentinordens an Regisseur Helmut Dietl
BLW
9. 12.2004
Interview Ali Khan anlässlich der Verleihung des Valentinordens an Regisseur Helmut Dietl
RTL
9. 12.2004
Faschingsprinz ist kein geringerer als Ali Khan
Isarbote
9.12.2004
Der Narrhalla-Orden 2005-wie ein American Dream
Abendzeitung
15.12.2004
Narrhalla-Orden 2005
Münchner Merkur
15.12.2004
Der Prinz aus der Mülltonne
Süddeutsche Zeitung
8./9.01.2005
Narhalla-Prinz Ali I. haut auf die Pauke
Ali trommelt für den Fasching
Narrhalla -Tollitäten rockten wie narrisch auf dem Marienplatz
Abendzeitung
10.01.2005Hofnarr als gfaschingsprinz
Hofnarr als Faschingsprinz
Abendzeitung
Der Prinz entthront sich selbst
Süddeutsche Zeitung
10.01.2005
Die Hochburg des Faschings
Abendzeitung
12.01.2005
Elegante Bälle und ausgefallene Kostümfeste
TZ
12.01.2005
TZ sucht Oberbayerns schönstes Prinzenpaar
TZ
10.01.2005
Wo Prinzen fürstlich wohnen…
TZ
18.01.2005
Die Narren im Bayrischen Hof
BILD
10.01.2005
Prinzenpaar residiert im Bayrischen Hof
Münchner Merkur
18.01.2005
Wecker macht den Beiß-Test
Abendzeitung
Narren adeln Konstantin Wecker
Süddeutsche Zeitung
Prinz und Prinzessin fahren voll auf BMW ab
18.01.05
Abfeiern mit den Narren
Abendzeitung
09.02.2005
Narrisch! 145 00 feierten in der Innenstadt
Abendzeitung
09.02.2005
In der Kürze liegt die Würze
Münchner Wochenblatt
12.01.2005
Faschingsptinz geht baden
Abendzeitung
10.02..2005
Waschtag am Fischbrunnen
Süddeutsche Zeitung
10.02..2005
Der vogelwuide Geldbeutel
TZ
10.02.2005
„Bad Boy“ Ali wird Narrhalla-Prinz Präsident
Uli Kreuzer: „Er hat sich sehr nett vorgestellt, aber ich hatte schlaflose Nächte“
tz München Die Narrhalla hat ihr fetziges Motto für den Fasching 2005 längst gefunden: „American Dream – Swing, Blues & Rock’n’Roll“. Und gestern wurde offiziell das Prinzenpaar im Prunkhof des Rathauses vorgestellt: Iris Steiner (33) und Ali Khan (50). Narrhalla-Präsident Uli Kreuzer, Ex-Prinz 1969, Architekt im richtigen Leben wie auch bei der Prinzen-Findung: „Zum Thema der amerikanischen Musik suchten wir einen interpretierenden Prinzen, der musikalisch was zu bieten hat.“
Das hat er, der Drummer Ali. Er hat ja auch so Stücke geschrieben wie „I bin in Loam dahoam.“ Jetzt soll’s nicht wenige Münchner geben, die mit der Prinzenrolle und dem Rüpel-Image vom Herrn Ali ein – sagen wir mal leichtes – Problem haben: Seine Provo-Show bei tv.münchen mit dem schönen Titel „Ruf an, Du Sau“ erregte die Stadt. Darauf angesprochen, räumt Uli Kreuzer ein: „Ich hatte schlaflose Nächte.“ Aber dann sei er „ruhiger geworden“, als er an alle Bad Boys auf den Bühnen dachte.
Und so sagt er auch zum Thema Ali Khan: „Man muss nicht unbedingt das Gespielte ein Leben lang mit sich rumtragen.“ Gestern habe sich Ali jedenfalls „sehr, sehr nett vorgestellt“ – und dem Präsidenten „ist ein Stein vom Herzen gefallen“. Das Szene-Original Ali – Rock-Schlagzeuger, Kabarettist, Sänger – sagt: „Zum Faschingsprinzen muss man geküsst werden, und zwar von den Münchnerinnen und Münchnern.“
Und in aller Bescheidenheit fügt der Ex von Lisa Fitz an, dass er „bei der weltweit populärsten Oktoberfestband Münchner Zwietracht auf der Wiesn im Hippodrom trommelt“. Bei der Vorstellung gestern trat er übrigens mit Sohn Nepo(muk) auf. Und seine Prinzessin Iris Steiner, gebürtige Augsburgerin, begleitete auf dem Klavier. Die Wahl-Münchnerin, die Musik- und Politikwissenschaften studiert hat, zog ihrem Berufswunsch Dirigentin die Marketing- und PR-Beratung von Künstlern vor. Der Kontakt zur Narrhalla ergab sich, als sie das letztjährige Prinzenpaar betreute. Jetzt ging für sie ein großer Traum in Erfüllung. Sagt sie doch: „Eigentlich wollt ich schon mit vier Jahren Prinzessin sein.“

ISARBOTE
Die Wege unseres Prinzenpaares sind unergründlich!
Foto:
Christoph Knoch


Närrischer Blick auf die Stadt
Narrhalla-Prinzenpaar „Überflieger“ des Jahres
Jedes Jahr am 11.11. um genau 11.11 Uhr ist es wieder soweit: die „Narrische Zeit“ wird offiziell eingeläutet.
Dieses Jahr hat sich die Narrhalla München etwas ganz besonderes ausgedacht: Das Faschingsprinzenpaar Iris I. (Steiner) und Ali I. (übrigens kein geringerer als der Musiker und Moderator Ali Khan) wagte sich in luftige Höhe. Mit dem Flugsimulator von AirEmotion ging es einmal quer über den Viktualienmarkt. Das Prinzenpaar konnte dabei auch einen Blick auf die Baustelle der Schrannenhalle und der ehemaligen Freibank werfen. Vorher hat der Faschingsprinz allerdings die Frage gestellt, die diesen Fasching einige Münchnerinnen und Münchner beschäftigen wird: „Wer auf die saublöde Idee kam, mich zum Faschingsprinzen zu machen?“ Die Antwort gibt er gleich selber: „Es hätt`ja noch schlimmer kommen können – wenn´s a Preiß gewesen wär …!“ Die Narrhalla sagt dazu auf ihrer Internetseite www.narrhalla.de: „Präsident Uli Kreuzer freut sich, mit Ali Khan, Komponist und Musiker, und Iris Steiner, die ihr musikalisches Talent als Herzensangelegenheit sieht, zwei musikalische Vollprofis gefunden zu haben, die dem Motto 2005 “American Dream – Swing, Blues and Rock`n`Roll“ mit LiveActs Highlights setzen.“ Ja, und das haben sie ja auch bekommen!
Übrigens: Am 19. November, 20 Uhr, Narrhalla-Gala mit Vorstellung der Debütanten im Bayerischen Hof!

Start in die Faschingssaison 2005
Inthronisation des Narrhalla Prinzenpaares auf dem Münchner Marienplatz am 8.1.2005

Glorreiche Zeiten stehen den Münchner bevor, wenn er dem Mann auf dem Podest vor dem Rathaus Glauben schenken wollte: gratis U-Bahnfahren, kostenloser Eintritt in Frei- und Hallenbädern während seiner Regentschaft….
Spätestens da war dem letzten klar geworden, das es sich um den Faschingsanfang handelte, der in München erst offiziell wird mit der Krönung der in diesem Jahr erkorenen Hoheiten. Immerhin: es gab zur Einstimmung reichlich Freibier und Krapfen fürs angereiste Volk.

Ja, das war doch… Ja, es ist Ali Kahn, der dem Publikum schon vor seinem Einmarsch bereits auf der Bühne mit seiner XXX Band die Wartezeit bis 11.11 Uhr musikalisch verkürzte. Dann verschwand er, um kurz darauf frisch als Prinz Ali I. gewandet mitsamt seiner Prinzessin Iris I. (Steiner) dem einfahrenden BMW zu entsteigen.
Kaum gekrönt nun also die obigen Versprechungen, die dem sicherlich nicht von Selbstzweifeln geplagten Ali I. locker über die Lippen flossen. Man erwartet schließlich so etwas von einem Laimer, der auszog, den Münchner Fasching 2005 aufzumischen. Wenn derselbe mit knapp 4 Wochen schon sehr kurz ausfällt, so wird er mit diesem Prinzen sicherlich recht kurzweilig.
Kurz ging es zur Krönungszeremonie, wobei sich die Prinzessin ihre zwischenzeitlich zu Boden gegangene Krone einfach noch einmal selbst aufs Haupt drückte, dem Beispiel des Franzosenkaiser Napoleon folgend, der sich ja auch selbst krönte, wie Narrhalla Präsident Kreuzer gleich darauf betonte. Nett: auf ihrem Krönchen ein Foto von Ali I., der sich mit einem kleinen Foto seiner Prinzession auf seiner Amtskette revanchierte. Soviel Harmonie….

Bei der folgenden musikalischen Zwischeneinlage wird klar, wie es in diesem Jahr weitergeht, das Motto 2005 „American Dream – Swing, Blues and Rock‘n Roll“ wird mit Liveacts Highlights setzen, an denen Faschingsprinz (hinterm Schlagzeug und am Mikro) und Prinzession (an den Keybords, Gesang und wenn sein muss, auch an der Blockflöte)
Anschließend dann ein musikalischer Wechsel, die Schäffler traten auf die Bühne als Gast der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla.
Aber „heid ist koid, aber heid ist koid“, das war es nur in der Musik, denn bei strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen dachte niemand der zahlreich erschienenen Münchner und Touristen auf dem fast bis zum Rand gefüllten Marienplatz ans frösteln.
Stadtrat Helmut Schmid übergab den überdimensional großen Stadtschlüssel, den es die nächsten Wochen zu hüten gilt, worauf Ali I. gleich moserte, das schon zum dritten Mal der OB Christian Ude nicht erschienen sei bei seinem Auftritt. Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal…
Auf die Garde mussten wir in diesem Jahr verzichten, doch schon am gleichen Abend statt die Narrhalla dem befreundeten Faschingsclub Moosach einen ersten Besuch ab, womit sich das Prinzenpaar gleich auf ihre Rolle einstimmen darf für die nächsten Wochen. Immerhin stehen inclusive der Inthronisation heute stolze 23 Faschingstermine bei uns im Faschingsplaner, so dass wohl für jeden etwas dabei sein wird, der sich heute schon ins narrische Treiben wagen will.
Und dann: Foto hier, Foto dort, jeder wollte mal, das Prinzenpaar lächelten schließlich mehr geduldig als freudig. Aber das ist nun einmal das Medienzeitalter, auch wenn einzelne Fotografen gar nicht genug kriegen wollten bei nur einem Foto, was sie dann in der Regel veröffentlichen können.
Bei uns gibt’s die Narrhalla Inthronisation wie gewohnt ausführlich in Form einer umfangreichen Fotogalerie mit Miniaturbildchen zum anklicken, die dann größer werden und zeigen, was alles am 8.1.2005 in Münchens Stadtmitte geschah.
Da schon einmal so viele Menschen auf dem Marienplatz waren, bot die Narrhalla zum Abschluss der Kundgebung auch BRK Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis die Möglichkeit, im Rahmen des BRK Aktionstages für die Flutopfer der Tsunami-Katastrophe auf die Spendenaktion aufmerksam machen, zu der sie und zahlreiche Prominente und BRK Mitglieder den restlichen Tag mit Sammelbüchsen in München für die Arbeit von 15.000 Helfer der Rotkreuzgesellschaften sammeln, die in den betroffenen Ländern vor Ort im Einsatz sind. Die stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Dr. Hildegard Kronawitter, MdL, hatte dabei die Schirmherrschaft übernommen, auch BRK Vorsitzender Dr. Hans Burghart sammelte mit rund 200 weiteren BRK-Helfern im Schichtdienst. Unterstützt wurde die Aktion von der Einzelhandelsvereinigung “City-Partner”, deren Vorsitzender, Dallmayr-Chef Georg Randlkofer selber sammeln ging, ebenso Stadtsparkassenchef Harald Strötgen.
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Rückblick:
Mit der Narrhalla Soirée und der Verleihung des Karl-Valentins Ordens an Fritz Wepper begann am 16.01.2004 die offizielle Ballsaison 2004 im Deutschen Theater, der noch 20 weitere Bälle folgen. Den Gästen bot sich ein umfangreiches Programm. Nachdem zuvor noch nur intern jede Menge Orden an Freunde und Mitglieder der Narrhalla vergeben wurden, steuerte der Abend nach Begrüssung der Gäste durch Narrhalla Präsidenten Uli Kreuzer auf den ersten Höhepunkt zum dem Auftritt und Tanz der Narrhalla Debütanten 2004, die damit in die Gesellschaft als eingeführt gelten. Viel Applaus erhielt die orientalische Darbietung des Kinderballett Junghanns, bevor mit der Verleihung des Ordens an Fritz Wepper der eigentliche Höhepunkt des Abends kam. Schauspieler Fritz Wepper ist der 32. Ordensträger der Narrhalla und erst dritter Münchner überhaupt unter den bisher Auserkorenen, zu denen in den Vorjahren Alfred Biolek (2003) oder Thomas Gottschalk (2002) gehörten. Die Laudatio hielt – wer könnte ihn besser beschreiben – Weppers jüngerer Schauspieler Kollege und Bruder Elmar Wepper.
Singen und sterben lassen
(SZ München, 24.9.2004)
Kritik
Musiker
Die Wiesn-Kapelle “Münchner Zwietracht” exportiert bayerische Kultur in die ganze Welt
Schunkeln war den Gästen des Oktoberfestes neu. Das saßen sie dicht an dicht, die Frauen in Dirndln, die ihnen der Otto-Versand gestellt hatte, und wagten nicht, sich einzuhaken. Nahmen lieber ein paar Schluck von dem Gebräu aus Bayern – so viel sie wollten, denn Essen und Trinken war “all inclusive”. Und schauten zur Bühne, wo die ebenfalls importierte Oktoberfest-Band, die “Münchner Zwietracht”, die Sache mit dem Schunkeln erklärte, wie sie es im Ausland meistens tun muss. So wogten bald 2000 Koreaner im weiß-blau-dekorierten Hilton-Hotel Seoul hin und her. “Erstaunlicherweise sogar ohne Musik”, berichten die Zwietracht-Gründer Wolfgang Köbele und Karl Eichinger.
In München braucht es keine Worte, sondern das “Kufstein-Lied”. Nach Seoul und dem “German Alps Festival” in New York machen die sechs von der Zwietracht Zwischenstation daheim, im Hippodrom, wo sie – nun im siebten Jahr – zur Wiesn täglich von 17.30 bis 22.30 Uhr spielen. Mit der Schunkelei gegen 19 Uhr schlägt die Party-Lage um. Kurz vorher war noch Luft im Jugendstil-Zelt für Fernseh-Kai Pflaume mit einer Liebesüberraschung. Jetzt beim Kufstein-Jodler bietet die pendelnde Menge erste stimmungsvolle, obschon schwer zu fokussierende Motive für die Foto-Mädchen.
Die Zwieträchtigen steuern von ihrem Bühnen-Horst aus: anfangs Alpenländisches, solange sie noch Teller auf den Tischen erspähen, je später der Abend desto mehr Mitgröhl-Hits. “Man muss die Mechanismen des Oktoberfests kennen”, sagt Köbele, der Bassist mit Leopardenprint-Wadlwärmern, “du kannst das Publikum sterben lassen oder so spielen, dass es in einer Stunde das Zelt zerlegt.” Was nicht im Sinne des Wirtes Sepp Krätz ist – wer tanzt, trinkt und isst nicht. Jedes “Prosit der Gemütlichkeit” bedeutet 600 Maß mehr, und so ruft es Sänger Karl Eichinger alle vier Lieder aus. “Eine Dienstleistung”, sagt Ali Khan, TV-Moderator und Rock-Schlagzeuger, der für seinen Schulfreund Karl in der Zwietracht recht unerkannt und unterfordert trommelt.
Die Zwietracht hat (anders als andere Wiesn-Musiker) 50 eigene Songs, einen Weltrekord (Auftritte bei drei verschiedenen Grand-Prix’) und fünf Klingeltöne (etwa “Moos hamma” mit dem Schneider aus München), aber zu ihrer Hymne sollte sie das Lied von Slavo Avsenik küren, das sie jetzt im Hippodrom trällern: “Es ist so schön, ein Musikant zu sein, mit frohen Liedern ziehen wir um die Welt.” Vor 15 Jahren schon war Köbele mit der Helmut-Högl-Band beim zweitgrößten Oktoberfest im brasilianischen Blumenau und entdeckte den Forró. Musik, die sehr alpenländisch, nur rhytmischer klingt. Das wollte er auf Bayerisch machen, gründete mit Eichinger die Zwietracht, und bald spielten sie als selbst ernannte “populärste Wiesn-Kapelle der Welt” auf Oktoberfesten – gut 3000 gibt es – rund um den Globus. Sie zeigten Brasilianern bei einer Tournee mit Fallschirmspringern und Sambatänzern den Ententanz und Hawaiianern, wie man Semmelknödel dreht. Heuer reisen die Heimat- und Schlagerexporteure noch nach Wien, Luzern und nicht zum ersten Mal durch Mexiko. “Da trittst du auf, in Lederhosen, spielst ‘Rosamunde’, und die Leute kriegen glasige Augen. Dann sagt einer, der vor 60 Jahren ausgewandert ist: “Servus, i bin da Willi aus Rosenheim.” Auch Schunkeln kann man dort noch, sagt Eichinger und schüttelt den Kopf: “Die ganze Welt ist ein Bierzelt.”
Verantwortlich: Franz Kotteder / Redaktion: Michael Zirnstein /Foto: Volker Derlath
Leute und Medien
„Big Brother – Die Entscheidung“: Sechs neue Promis und eine harte Live-Challenge!
Das letzte Promi-Team zieht ein.
Boulevard Moderator Radio
Die Big Brother-Promi-Wochen neigen sich dem Ende zu. Zum letzten Mal zieht ein VIP-Team für eine Woche in die Luxusvilla des TV-Dorfes: Schlagerpaar Cindy & Bert („Immer wieder Sonntags“), Ex-Boxweltmeister René Weller, Schauspielerin Cornelia Corba („Rote Meile“), Radio Charivari-Kultmoderator Ali Khan und Ex-Big Brother-Bewohner Harry. Doch bevor die sechs neuen Stars einziehen können, müssen die alten VIP-Gäste Naddel, Werner Böhm, Stev Theloke, Sven-Oliver Buder und Natalie das Dorf verlassen. Fraglich ist, ob Werners Ehefrau Susanne ihren Gatten abholen wird. Der hat nicht nur Naddel nachts angefummelt, sondern sich obendrein noch in Bigamie begeben und Nadja Abdel Farrag geheiratet!
Harte Live-Challenge für René Weller
Kaum ist er bei Big Brother dabei, schon wird René Weller auf eine harte Probe gestellt. Gegen Bewohnerin Nina muss er zur Live-Challenge „Traverse“ antreten. In 30 Metern Höhe müssen die beiden nacheinander an Eisenstangen Fähnchen einsammeln. Wer am schnellsten die Fähnchen beisammen hat, gewinnt 5.000 Euro.
.Einfühlsamer psychologischer Beistand
Kritik
Moderator
TV
.. ist von der Ali Khan Show auf dem Lokalsender tv.münchen (mo-fr.23.15) nicht zu erwarten.
Hart, brutal, laut und unverschämtgibt sich Nighttalker und Kabarettist Ali Khan, der seinen Zuschauern gerne ein “Ruf an Du Sau!” entgegenschmettert.Die bis zu 8000 pro Abend anrufenden “Langweiler” schreckt der rüde Ton nicht.Auch Promis trauen sich ins Studio, um über Schweiß, Penisverlängerungen oder Herbstmüdigkeit zu beratschlagen.
Und das bereits seit über 5 Jahren.
Über 800 Stunden Live-Moderation machen Ali Khan zum Talk-Papst Deutschlands. Mit Liebe durchbricht er die Regeln der Political Correctness…

unicompact
Interview
Moderator
TV
Ein befreiendes Gespräch von Ali Khan:
Die Ali Khan Show ist eine Call-In-Show.
Was reizt Dich an diesem Format?
Meine Sendung ist die einzig wahre Live-Show in Deutschland. Da ist wirklich nichts vorbereitet. Ich habe jeden Abend Premiere oder man könnte es auch Stegreiftheater nennen. Am Anfang war das echt hart. Manchmal konnte ich nicht mehr schlafen, weil ich im Traum weiter telefoniert habe.
Die Medien sind eines der begehrten Berufsfelder. Wie siehst Du als Insider diese Entwicklung?
Das stimmt schon. Leider sind in den Medien dementsprechend viele Leute beschäftigt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Dieses „Hallo, wir machen heute eine Rateshow“, das ist kein Fernsehen. Das ist Blödsinn! Oder die Knaben, die um die Mülltonne rumlaufen und vom Ghetto singen, um schließlich in Baden-Württemberg zu wohnen. Das kannst Du vergessen.
Wie wichtig ist Dir Deine Karriere?
Zwischen 30 und 40 laufen alle dem Geld hinterher. Ich habe das schon ein bißchen abgelegt. Ich habe viele kleine abgeschlossene Karrieren hinter mir. Auch sind mir die Weiber und die großen Autos heute nicht mehr so wichtig. Und dahin, wo wir uns alle treffen, kann ich sowieso nichts mitnehmen. Was mich aber wirklich umbringt, ist Lieblosigkeit. Wenn man etwas lieblos macht, kommt nichts raus dabei. Wenn’s nur um das Geld geht, wird vieles nur hingerotzt.
In Deiner Show gehts manchmal auch etwas ruppiger zu. Absicht oder Naturell?
Ich will natürlich emotionalisieren und polarisieren. Ich will nicht, dass die Zuschauer kalt vor dem Bildschirm sitzen. Übrigens kann man die Anrufer sehr leicht kategorisieren. Eigentlich eine erschreckende Erkenntnis. Die Geschichten der Menschen ähneln sich alle sehr.
Bekommst Du ein Gespür für Deine Anrufer?
Ja. Oft erkenne ich schon an den ersten Worten, welche Geschichte sich nun entwickeln wird. Schon allein deshalb breche ich manche Gespräche abrupt ab.
Dabei ist vieles auch Show, reine Unterhaltung. Der Anrufer, der vor einem halben Jahr aus der Leitung geflogen ist und sich jetzt unheimlich freut, dass er wieder durchgekommen ist, fliegt gleich nochmal raus.
Wie charakterisiert sich Ali Khan?
Ich bin ehrgeizig, labil und neugierig. Mich interessieren all die kleinen Dinge, woran man den ganzen Kosmos ablesen kann.
Auch die Ali Khan Show ist ein Zeitdokument. Wenn wir heute eine Videokassette meiner Show aus dem 15. Jahrhundert einlegen könnten, würdem wir sehen, wie die Menschen damals waren, was sie gemacht und gesprochen haben. Eine Welt im kleinen. Was die Leute sagen und vor allem, was sie nicht sagen, ist unheimlich spannend. Das versuche ich, durch meinen Filter sichtbar zu machen.
In Deiner Show verteilst Du jedenfalls keine Streicheleinheiten.
Naja, wir haben auch ganz harte Dinger, wo man zwölf Pferde runterbremsen muss, wie zum Beispiel Telefonsex. Auch ruft manchmal einer an, der im Rollstuhl sitzt. Das merkt man natürlich nicht sofort. Aber dann kann ich nicht sagen: So, jetzt machen wir ein Gespräch für Behinderte. Schließlich hat auch der ein Recht darauf, verarscht zu werden.
»Ali Khan « – Vielseitiger Powermann: Als Nighttalker reißt er die Klappe auf, als Rock-Schlagzeuger haut er auf den Lukas
Porträt “city news München” – Doris Krieger : (Juni1998)
Kritik
Moderator
TV
Ali ist ein Süsser: In seiner Jackentasche stecken Gumnmibärchen, beim Italiener bestellt er Zuppa Romana – so weich, wie der Kern unter der rauhe Schale? Seine provokanten Aktionen und Sprüche bringen ihn regelmäßig Ärger mit Obrigkeiten aller Art ein. Macho-Posen hat er perfekt drauf. Doch in Talkshows geht er gern mit der These: “Alle Männer sind Waschlappen”, für die er um Argument nicht verlegen ist. Die Rolle “selbst Promi” ist einigermaßen neu für ihn – bisher wurde er hauptsächlich als Sideman von Lisa Fitz wahrgenommen. “Was ich tu, das tu ich mit ganzem Herzen”, sagt er über seine künstlerische Zusammenarbeit mit ihr. Momentan hängt sein Herz an seinem Nighttalk auf tv.münchen, einem Format, das er bundesweit für einzigartig hält. Da sieht er sich als “Filter” für das, was die Anrufer ihm erzählen – und die Sendung als aussagekräftigen Spiegel der Zeit. Neuerdings talkt er auch im Radio.Nicht zuletzt ist Ali Khan aber auch Rockschlagzeuger und spielt am 6. Juni mit seiner Band “Red” im Schlachthof. Aber der Abend wird mehr Party als Konzert. “Ich werd blöd daherreden, was man heute Stand-up nennen würde”, meint Ali, der die “Comedy”-Welle nicht wirklich schätzt. Gut findet er Erkan & Stefan, die an dem Abend einen Gastauftritt haben werden. Ebenso Willy Michl, mit dem Ali eine liebevoll gepflegte Todfeidschaft verbindet. Außerdem würdigt Lisa Fitz ihren Ex-Gatten mit dem Song “Mein Mann ist Perser”. Ali Khan hat sich den Titel “The Godfather of Bad Taste” verliehen. Das steht ihm zu, findet er, wenn sich Michael Jackson “The King of Pop” nennen darf. Aber bei all dem plakativen Auftreten sieht´s innen viel differenzierter aus: “Wir leben ja in einer so vermarkteten Gesellschaft, daß es kaum noch möglich ist, sich selber zu finden. Man sucht seine Seele, und dann findet man etwas, wo schon ein kleinen “Boss”-Schild drauf steht. Für mich suche ich nach der Seele, wo “Ali” drauf steht. Nein, sogar noch tiefer, nach einem Gefühl, das gar kein Wort mehr braucht. Manchmal find ich´s, allein im Übungsraum, beim Schlagzeugspielen.”
TITEL
MEDIEN
ART
Ali Khan-weit mehr als eine „Rhythmusmaschine“
Münchner Merkur – Kultur 26/27.August 2006
Interview
Nämlich Jurymitglied bei Moosburger Rockfestival
Er ist eine der schillerndsten Figuren der Münchner Promiszene:
Gemeint ist Ali Khan, der sich nicht nur als Schlagzeuger und Moderator seiner eigenen Talksendung auf „Radio Charivari“ einen Namen gemacht hat., sondern auch als Münchner Faschingsprinz für Unterhaltung sorgte.
Über seine umfangreichen Aktivitäten als Jurymitglied beim Vorentscheid der 24.Deutschen Rock -und Popfestival“ am 14.Oktober 2006 in der Stadthalle Moosburg und vieles mehr gab er FT-Mitarbeiter Stefan Jahnel Auskunft.
Wie kommt es, dass Sie beim Moosburger Festival in der Jury sitzen?
Khan: Es ist für mich nicht das erste Mal, dass ich mich für eine Jury zur Verfügung stelle. Als Musiker macht es einfach immer wieder Freude, sich gute Bands live anzuhören.
Worauf achten Sie bei der Bewertung der Gruppen im Speziellen?
Khan: Darauf wie das ganze präsentiert wird Live -Musik muss sich in irgendeiner Form abheben. Es ist entscheidend, was auf der Bühne passiert, und dass es echt, ursprünglich und anders ist.
Sie sind ja selbst Schlagzeuger, ist das für Sie ein spezielles Kriterium?
Khan: Eine Band mit schlechtem Schlagzeuger bleibt eine schlechte Band. Ein guter Schlagzeuger bürgt für gute Rhythmen – aber ein Schlagzeuger ist auch weit mehr als eine Rhythmusmaschine. Er führt seine Band an, genau wie ein Dirigent.
Moosburg ist Ihnen nicht unbekannt?
Khan: Ich habe früher selbst einmal in der Stadthalle gespielt. Aber vor allem ist Moosburg ein richtiges Talent-Nest mit vielen Musikern, das unabhängig und weit genug weg ist von der großen Stadt. Denn, zumindest was Livemusik angeht , ist die in der so genannten Provinz oft um Klassen besser als die in der Großstadt.
Das Gespräch zum Wochenende
Wie steht es derzeit um Ihre eigenen musikalischen Ambitionen?
Khan: Ich arbeite im Moment hauptsächlich mit Sohn Nepo J. Fitz im Duett, genannt xxxband. Ansonsten werde ich mich auf eine noch ausstehende Schlagzeugsoloproduktion stürzen und mich vielleicht noch bei einer guten Band verdingen.
Das heißt, Sie bleiben auf der Schiene Radio-Moderator?
Khan: Ich bin da nur aus Versehen reingerutscht und habe Blut geleckt-
Diese Gefahr besteht bei Musikern immer. Einmal habe ich einen Bandbus gekauft und dann vier Jahre Umzüge gemacht. Als Musiker kann man aber aus Versehen durchaus mal eine Druckerei gründen oder auch eine psychiatrische Anstalt.
Welche Bedeutung hat für Sie das gewisse „Showelement“?
Khan: Eine ganz große. Mich rufen Leute in der Ali Khan Radio Show an, die sagen: „Spiel bitte mal das Lied , wo ein Junge in der Wüste steht und ein Hubschrauber vorbeifliegt“.
Wie das Lied heißt, wissen sie nicht, wie die Melodie geht auch nicht.
Die Identifikation läuft also über das Video. Was für Konserve das Video ist, ist für die Livemusik die Bühne. Man muss dort nicht den doppelten Salto bringen, aber man muss den Musiker kennenlernen.
Sie stehen aber mit einem Fernsehauftritt in der „Big Brother “- Containersendung und als Münchner Faschingsprinz wohl doch eher für den „doppelten Salto“ auf der Bühne des Lebens…
Khan: Meine Mutter kommt aus einer Südtiroler Bergbauernfamilie, mein Vater ist ein Edelperser. Wir machen alles bis zum Schluss und gemäß dem Motto:
“Don`t mess up with us!“(=leg dich nicht mit uns an).
Wenn ich etwas anfange, dann richtig. Dabei ist wichtig, es ernst zu meinen, mit dem was man tut – und als Radiomoderator braucht man auch nicht nur ein Mikrofon und ein tolles Studio.
Auch wenn man es ernst meint, ist es nicht ganz einfach, als Musiker Fuß zu fassen…
Khan: Viele gute Bands haben schlichtweg zu wenig Auftrittsmöglichkeiten.
Gerade da hoffe ich auf das Landes-Rockfestival.
Wie stehen Sie zu Mainstream – Musik?
Khan: Wenn alle das Gleiche machen, besteht die Chance, sich von der Masse abzusetzen und für sein Format zu kämpfen. Wir sind damals als Hippies und Rocker für etwas gestanden und haben uns das nicht abkaufen lassen. Oft ist es aber so, dass man erst sterben muss, um dann als „unser“ Helmut Fischer oder „unser“ Walter Sedlmayr zu gelten.
Einzig Dieter Bohlen jetzt schon das Publikum das er verdient.
ALI KHAN & SEX – Cosmopolitan 2003
In welchem Alter erlebten Sie Ihr erstes Mal. wo passierte es und wie war es?

Mit elf Jahren war ich bei einem Pfadfinder-Treffen und musste in Quarantäne, weil
ich vom schlechten Wasser eine Infektion bekommen hatte. Ich war vier Wochen mit
drei Jungs eingeschlossen. Eines Tages stieg ein blonder 16-jähriger Jüngling in
mein Bett. Das war recht schön, ich musste nichts machen. Danach habe ich
gebetet, ihn beschimpft und zu ihm gesagt: „Sauhund, was machst du da?”, weil ich
dachte, ich habe eine Sünde begangen. Das erste Erlebnis mit einem Mädchen hatte
ich mit 13 Jahren. Wir waren zwei Jungen und ein Mädel Wir waren bei ihr und es
war ein ziemliches Gelache, weil ich sehr aufgeregt war und der andere sich nicht
getraut hat. Ich dachte immer, es kommt gleich jemand rein. Entspannend und schön
war es eigentlich nicht, sondern es musste einfach sein.
Wie wurden Sie aufgeklärt?
Ich bin in einer sehr offenen Familie aufgewachsen. Ich durfte immer Mädchen mit
nach Hause bringen und so bin ich zwischen 14 und 20 Jahren eigentlich nur mit
Mädchen im Bett gelegen und habe viel herumprobiert. Ich hatte aber immer Bezie-
hungen über längere Zeit, nicht jeden Tag eine andere.
Welche Rolle spielt Sex in einer Beziehung?

Eine gute Beziehung kann auch ohne Sex stattfinden. Mir ist jedenfalls ein gemein-
samer Spaziergang lieber, als ein Rumgefummel, das keinem etwas bringt. Sex ist
dann bereichernd, w enn die Partner ein gutes Verhältnis zu sich selbst haben. Aber
er sollte nicht überbewertet werden. Verständnis. Vertrauen und vor allem die
Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren sind viel wichtiger.
Welche Bedeutung hat er im Leben eines Singles?
Eine zu große. Aber wahrscheinlich ist das Sexleben eines Singles prägender als
das eines Liierten. Man ist allein und kann nicht immer, wenn man will, sondern muss
sich mehr Mühe geben, charmanter sein – als in einer festen Beziehung, in der die
Partner häufig darunter leiden, dass eine gewisse Nachlässigkeit einsetzt. In einer
kurzen Beziehung hat man die Chance zu erkennen, wie man gern in einer längeren
Beziehung mit jemandem zusammen leben und Sex praktizieren möchte-
Gibt es Unterschiede zwischen Sex in einer Partnerschaft und Sex in einer
Affäre?

Ich finde es arm, wenn jemand sagt: „So, mit der Frau habe Ich jetzt ein bisschen
Spass und dann schieße ich sie ab.” Wenn ich mich mit einer Frau einlasse, kann
alles passieren- Generell wird aber in eine Affäre viel zu viel hineinfantasiert. Dass
der absolute Wahnsinn passiert, ist Wunschdenken. In einer guten Beziehung kann
es mindestens genauso heiß zugehen.
Wann ist Sex guter Sex?
Was guter Sex ist. habe ich erst in den vergangenen zehn Jahren kennengelernt.
Wenn man weiß, was man kann und sich selbst gern hat, dann kann man sich auch
artikulieren und sagen oder zeigen, was man möchte. Guter Sex ist, wenn gut
kommuniziert wird, wenn Offenheit auf Offenheit trifft.
Wann ist Sex schlechter Sex?
Wenn man Sex auf Körperlichkeit und Geschlechtsteile reduziert.
Würden Sie eine Frau darauf hinweisen, wenn sie etwas falsch macht?

Man muss immer bedenken, dass eine Frau auch aufgeregt ist, selbst wenn sie es
nicht zeigt. Man sollte keine Schablone anlegen und schauen, ob sie alle Wünsche
erfüllt oder zu ihr sagen: „Hör mal, ich hatte Frauen, die haben Dinge mit mir
gemacht…”. Jeder hat etwas anderes erlebt und macht es anders. Ich hatte noch nie
den Eindruck, dass die Frau oder ich etwas falsch gemacht haben. Sie muss Ahnung
von mir bekommen und ich von ihr — Ahnung vom Sex kann man gar nicht haben,
der ist immer unterschiedlich.
Gibt es für Sie (noch) Tabus?

Wir leben ja angeblich in einer so wahnsinnig tabulosen und freien Gesellschaft… Ich
bin für alles Neue offen, wenn es mir gefällt. Nur: Weh tun soll es nicht. Harten Sex
zum Beipsiel, bei dem sich Menschen gegenseitig auspeitschen, kann ich mir nicht
vorstellen.

Hat sich er Sex im Laufe der Jahre verändert und inwiefern?

Ja, zum einen durch Aids, zum ändern durch diese Pseudo-Tabulosigkeit. Jeder lässt
sich über Sex aus, aber was passiert denn schon großartig? Vielen bleibt doch die
schönste Sache überhaupt verborgen: Zwei Menschen, die sich gefunden haben.
Jeder hat seine Ansprüche. Frauen wollen einen Mann, der mindestens 1,85 m ist,
keine Haare auf der Brust hat. Macho, aber auch hingebungsvoll ist. Mir fehlt das
Wichtigste: Jemanden zu haben, der mich lieb hat und den ich lieb haben darf. Bei
mir hat sich der Sex insofern verändert, dass ich mich heute freier fühle. Ich hatte die
Chance, mich zu entblöden – durch Erfahrungen, die einfach scheiße waren für mich-
Früher war ich in einer Nacht mit fünf Frauen im Bett. Das war die schlimmste Zeit in
meinem Leben. Ich hab mich vor mir selbst so wahnsinnig geekelt und ich möchte
gar nicht wissen, was die Damen von mir gedacht haben.
Paare machen oft die Erfahrung, dass die Lust mit der Zeit nachlässt. Wie
gehen Sie damit um?

Ich habe sehr lange Beziehungen gehabt: zweimal elf Jahre, einmal verheiratet, ein-
mal unverheiratet, mit Kindern, mit allem, was dazu gehört. Die Lust mag nachgelas-
sen haben, aber es ist mir nicht aufgefallen. Ich habe keine Erwartungshaltung- Man
sollte sich gegenseitig auch mal in Ruhe lassen können. Es gibt Zeiten, da bin ich in
meiner Sturm- und Drangphase und dann gibt es Zeiten, da bin ich wie ein Dreijähri-
ger – ganz klein, mit einem ununterbrochenen Schmusebedürfnis. Wenn einer Frau
das gefällt, kann sie mich zum Partner haben. Es gibt Frauen, die wollen einen
Mann, der ständig als Held zu ihnen ins Bett steigt, damit kann ich nicht dienen.

Was tun Sie, um die Leidenschaft am Brodeln zu halten?

Dass Menschen über sich herfallen und sich gegenseitig auffressen, passiert
vielleicht anfangs der Beziehung. Im Lauf der Zeit ist es meistens so. dass der eine
über den anderen herfällt. Wenn der eine eigentlich nur reden will, muss man das
akzeptieren.

Wie oft pro Woche hätten Sie gerne Sex — und: Haben Sie auch so oft Sex?

Ich habe so oft Sex, wie ich Sex habe. Ich bin nicht bereit zu zählen, zu dieser
Selbstkontrolle. Zudem fällt für mich auch Händchen halten, ein schönes Essen oder
eine nette SMS unter Sex. Demnach habe ich mehrmals täglich Sex.

Haben Sie eine Lieblingsstellung?

Da habe ich nur eine Antwort: Jeden Tag eine andere. Ich habe extrem dominante
Tage und extrem unterwürfige – ich lasse mich da sehr von meiner Stimmung leiten.
Wenn meine Partnerin sich von meiner Stimmung angesprochen fühlt, habe ich Sex
- wenn nicht, habe ich keinen.

Mit wieviel Frauen haben Sie schon geschlafen?

Es waren nicht besonders viele, aber auch nicht besonders wenige. Die Erkenntnis,
die in meinem Sexleben und in meinem Kopf endlich für Ruhe sorgte, war: Du kannst
nicht mit allen Frauen schlafen.
Hat sich etwas – im Vergleich zu früher – an den Einstellungen der Frauen in
punkto Liebesleben verändert?

Manche Frauen haben noch immer wenig Ahnung davon, was ein Mann wirklich will.
Manche betreten einen Raum und glauben, alle Männer wollen mit ihnen schlafen-
Frauen protzen heute leider genauso wie Männer. Sie führen sich auf, als wenn sie
Diamanten im Slip hätten oder nur im Weltraum vögeln würden. Dabei sind die
meisten froh, wenn sie überhaupt einen abkriegen. Ich mag Frauen, die Klasse
haben und als Mensch eine Erscheinung sind. Von denen würde ich mir auch Sex
wünschen, nicht aber von einer vermeintlichen Sexbombe.

Sex ist heutzutage in aller Munde und allen Medien; Wer hat wieviel? Wer
praktiktiziert was? Meldungen über die neuesten Antörner, Potenzmittel usw.
Fühlen Sie sich dadurch unter Leistungsdruck?

Wir leben in einer Zeit, in der die Oberfläche Inhalt geworden ist. Oberflächen haben
mit Oberflächen Sex. Dabei muss man mehr können, als gut aussehen und
Behauptungen aufstellen wie „Ich hatte gestern unglaublich geilen, schmutzigen
Sex.” Die Menschen schützen sich mit Behauptungen, weil sie glauben, sie dürfen
nur einen Teil von sich für andere zur Verfügung stellen. Aufgrund der Medienpräs-
enz des Themas wollen alle nur gut wegkommen und spielen Theater. Das Schlimme
ist, dass das zu Beziehungsunfähigkeit führen kann. In dem Moment, wo man einen
tollen Partner kennenlernt, der aber leider überhaupt nicht dem Bild dessen
entspricht, was man immer wollte, ist man in Erklärungsnöten und zieht sich zurück.
Was mich betrifft, habe ich erkannt, dass man nicht genial sein kann. Beim Sex gibt
es kein Applausometer. Trotzdem stöhnt man sich im Bett was vor, nur damit am
Ende nicht einer sagt: „Der/die war schlecht im Bett!”- Als ob das eine Sache der
Lautstärke wäre…

Schon mal eine Panne im Bett gehabt?

Das Leben besteht nur aus Pannen.

Haben Sie schon mal für Sex bezahlt bzw. könnten Sie sich das vorstellen?

Natürlich – jeder Mann macht das. Es war furchtbar. Es war schlimmer, als ich es erwartet habe. Ich bin an einen Straßenstrich gefahren und sah zwei Netzstrümpfe mit Füßen drunter. Blöderweise habe ich gehalten und da saß sie auch schon im Auto. Ich habe mich kaum getraut, zu sprechen. Als wir in ihrem Zimmer saßen, habe ich mal verstohlen nach rechts geguckt und sah zwei große, breite, behaarte Unterarme. Ich hab Todesangst bekommen, wirklich Todesangst- Wie es war, weiß ich gar nicht. Ich war so wahnsinnig froh, als ich wieder draußen war.

 
 

Ali Khan Guestbook


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